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RaketentestNordkorea droht mit Gegenmaßnahmen bei weiteren Manövern in Südkorea

Die Raketentests sollten wohl Angriffe auf Luftwaffenstützpunkte sowie Kommandostellen Südkoreas und der USA sowie andere Ziele simulieren. Nordkorea droht mit weiteren Gegenmaßnahmen. 07.11.2022 - 12:45 Uhr Artikel anhören

Schon seit Beginn des Jahres feuerte Nordkorea eine ungewöhnlich hohe Zahl von Testraketen ab.

Foto: dpa

Seoul. Nach der jüngsten Serie von Raketentests hat Nordkorea mit weiteren militärischen Gegenmaßnahmen gedroht, sollten Südkorea und die USA künftig neue Militärmanöver unternehmen. Der Generalstab der Volksarmee warf beiden Ländern am Montag vor, ihre gemeinsamen Luftübungen „Vigilant Storm“ in der vergangenen Woche seien „aggressiver Natur“ und direkt gegen Nordkorea gerichtet.

Die Raketentests sollten demnach Angriffe auf Luftwaffenstützpunkte sowie Kommandostellen Südkoreas und der USA sowie andere Ziele simulieren. Je beharrlicher die provokativen Aktivitäten der Feinde fortgesetzt würden, desto „gründlicher und gnadenloser“ werde die Volksarmee reagieren, hieß es in den staatlich kontrollierten Medien.

Nordkorea unterstreicht damit nach Meinung von Experten, dass das von Machthaber Kim Jong Un regierte Land von seinen militärpolitischen Zielen nicht abrücken und ein Ende der südkoreanisch-amerikanischen Militärmanöver erzwingen will. Nordkorea hatte allein in der vergangenen Woche nach Angaben des südkoreanischen Militärs mehr als 25 Raketen getestet. Die meisten davon waren demnach ballistische Raketen einschließlich einer Interkontinentalrakete.

UN-Resolutionen verbieten der selbsterklärten Atommacht Nordkorea die Erprobung von ballistischen Raketen jeglicher Reichweite, die mit einem Atomsprengkopf bestückt werden können. Die USA und ihre Verbündeten Südkorea und Japan verurteilten die Raketentests als ernsthafte Provokation. Schon seit Beginn des Jahres feuerte Nordkorea eine ungewöhnlich hohe Zahl von Testraketen ab.

Bei den jüngsten Tests wurden laut dem nordkoreanischen Generalstab auch Raketen mit Streusprengköpfen und Gefechtsköpfen zur Durchdringung unterirdischer Stellungen abgeschossen. Der Behauptung Nordkoreas, auch zwei Marschflugkörper vor der östlichen südkoreanischen Küstenstadt Ulsan ins offene Meer gefeuert zu haben, widersprach Südkoreas Militär. Nicht alle Angaben Nordkoreas zu den Waffentests seien wahr, hieß es.

dpa
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