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RumänienEx-Banker soll rumänischer Ministerpräsident werden

Der scheidende Finanzminister und frühere Banker Florin Citu soll Rumäniens neuer Ministerpräsident werden. Das Land leidet unter der Coronakrise und wirtschaftlichen Problemen. 23.12.2020 - 00:38 Uhr Artikel anhören

Rumäniens designierter Ministerpräsident will das Land so schnell wie möglich durch die Coronakrise zu führen, und das unter so geringen Kosten wie möglich.

Foto: AFP

Bukarest. Der Banken-Fachmann und Wirtschaftswissenschaftler Florin Citu wird voraussichtlich neuer rumänischer Ministerpräsident. Er wurde am Dienstag von Staatschef Klaus Iohannis ernannt, danach sagte Citu, er wolle alles zur Bildung einer stabilen Regierung tun. „Rumänien geht in dieser Phase durch eine doppelte Krise, eine gesundheitliche und eine wirtschaftliche.“ Aufgabe seiner Regierung sei, das Land so schnell wie möglich durch die Coronavirus-Gesundheitskrise zu führen, und das unter den so geringen Kosten wie möglich.

Zuvor hatten sich die Mitglieder der neuen bürgerlich-liberalen Regierungskoalition auf den Kandidaten Citu geeinigt. In Rumänien hatten sich drei prowestliche Gruppen aus der politischen Mitte zusammengeschlossen, um eine Regierung der linkspopulistischen PSD zu verhindern. Diese war bei der Wahl am 6. Dezember auf die meisten Stimmen gekommen und erhielt etwa 30 Prozent, fand aber nicht genügend Partner im Parlament für eine Regierung.

Citu gehört der regierenden Nationalliberalen Partei an, deren Chef und bisherige Ministerpräsiden Ludovic Orban jüngst zurückgetreten war. Citu wird von zwei weiteren Parteien gestützt, was ihm in Rumäniens Zweikammerparlament mit 465 Sitzen eine Mehrheit von 244 Abgeordneten verschafft. Citus Aufgabe ist nun, Kabinettsmitglieder zu ernennen, die vor Arbeitsantritt das Ja der Abgeordneten benötigen.

Der frühere Banker ist seit vorigem Herbst Rumäniens Finanzminister, innerhalb der nunmehr scheidenden bürgerlichen Regierung, die ohne sichere Mehrheit im alten Parlament von der damals mächtigen sozialdemokratischen Oppositionspartei PSD geduldet worden war.

ap, dpa
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