Stryker, Challenger, Stridsfordon: Diese Panzer sind bald neben Leopard und Abrams in der Ukraine im Einsatz
Der britische Panzer bei einer Übung in Estland.
Foto: APBerlin. Nun ist es offiziell: Deutschland schickt der Ukraine Kampfpanzer vom Typ Leopard 2, die US-Regierung will Medienberichten zufolge Abrams-Kampfpanzern liefern. Damit gehen die westlichen Verbündeten auf die Forderungen aus Kiew ein, sie mit Waffen und Ausrüstung zu versorgen.
Mit Blick auf die nächste geplante Offensive ist dies dringend nötig. Der Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Valeriy Zaluzhnyy, spricht von 300 Panzern, 600 bis 700 BMPs (Gefechtsfahrzeug der Infanterie) und 500 Artilleriesystemen, die man bräuchte, um die alten Grenzen vor dem 24. Februar 2022 – also dem Tag des russischen Angriffskrieges – wiederherzustellen.
Verteidigungsminister Oleksiy Reznikov zufolge werden alleine 300 Panzer benötigt, um einige besetzte Gebiete zu räumen, nicht um den Krieg zu gewinnen. Und wie sich zeigte, sind auch viele Partnerländer bereit, ihn zu decken. Ein Überblick, wer welche schweren Waffen abseits von Leopard 2 und Abrams schickt und was diese auf dem Schlachtfeld bezwecken können.
Stryker – gepanzerter US-Mannschaftstransporter
Die Liste der Fahrzeuge und Rüstungsgüter, die die Ukraine aus dem neuen US-Militärhilfepaket im Wert von 2,5 Milliarden Dollar erhalten wird, umfasst 90 gepanzerte Radfahrzeuge vom Typ Stryker mit 20 Anti-Minenrollen. Wie das Portal „The Drive“ berichtet, werden davon 20 Stück in der Version M1132 Engineer Vehicle geliefert, die für die Bekämpfung von Panzerabwehr und Landminen ausgelegt sind.