
Ukraine-Krieg: Ukraine kündigt Gespräche mit USA für Samstag an

Selenskyj warnt vor neuen massiven russischen Luftangriffen
Ukraine kündigt Gespräche mit USA für Samstag an
Ukraine: Timoschenko soll Hunderttausende Euro Kaution hinterlegen
Umfrage: Mehrheit der Ukrainer gegen Gebietsverzicht für Sicherheitsgarantien
Eine Mehrheit der Ukrainer ist gegen einen Rückzug der eigenen Truppen aus dem noch kontrollierten Teil der östlichen Region Donezk im Gegenzug für Sicherheitsgarantien der USA und Europas. Rund 54 Prozent der Ukrainer lehnen dies kategorisch ab, wie am Freitag aus einer Umfrage des Kiewer Internationalen Instituts für Soziologie (KIIS) hervorgeht. Etwa 39 Prozent würden dies widerstrebend akzeptieren.„Zudem erwarten diejenigen, die zu einer Zustimmung bereit sind, recht umfassende Sicherheitsgarantien“, sagte der geschäftsführende Direktor des KIIS, Anton Hruschezkyj. „Sollte das Niveau der Garantien also niedriger ausfallen als erwartet, wird die Zustimmung zu einem solchen Vorschlag noch geringer sein.“
Bürgermeister: Kiew verfügt nach Angriffen nur über Hälfte des benötigten Stroms
Die ukrainische Hauptstadt Kiew verfügt nach russischen Angriffen auf die Infrastruktur nur über etwa die Hälfte des benötigten Stroms. „Es ist das erste Mal in der Geschichte unserer Stadt, dass bei so strengem Frost im größten Teil der Stadt die Heizung ausgefallen ist und es einen massiven Strommangel gibt“, sagt Bürgermeister Vitali Klitschko der Nachrichtenagentur Reuters.Reparaturteams würden rund um die Uhr arbeiten, um die Heizungsversorgung wiederherzustellen. Etwa 100 Gebäude seien immer noch unbeheizt. Es sei die schwerste Energiekrise während des Krieges für die Stadt mit 3,6 Millionen Einwohnern.
Selenskyj: Verhandlungsteam unterwegs in die USA
Tschechien liefert Ukraine Flugzeuge für Drohnenabwehr
Die Ukraine erhält von Tschechien in Kürze Kampfflugzeuge zur Drohnenabwehr. Dies kündigt der tschechische Präsident Petr Pavel bei einem Besuch in Kiew an. Zudem Tschechien die Lieferung von Frühwarnsystemen in Aussicht.Ukrainischer Energieminister: Beispiellose Angriffe auf Stromnetz
Kreml gibt sich offen für Gespräche mit Europäern
Ministerium: Ukrainische Wirtschaft 2025 um 2,2 Prozent gewachsen
Hilfsorganisationen: Kindern in Ukraine droht Unterkühlung
Internationale Hilfsorganisationen warnen angesichts eisiger Temperaturen in der Ukraine vor der Gefahr einer Unterkühlung für Kinder. Die Notvorräte an Stromgeneratoren gingen nach russischen Angriffen auf die ukrainische Energieinfrastruktur zur Neige, teilt das UN-Kinderhilfswerk Unicef mit. Die Temperaturen sinken nachts auf bis zu minus 18 Grad. „Kinder und Familien befinden sich in einem ständigen Überlebensmodus“, sagt der Unicef-Landesbeauftragte für die Ukraine, Munir Mammadzade.London sagt Ukraine Millionenhilfe für Energiesektor zu
Russland: Rund 423.000 Menschen haben 2025 Vertrag mit Armee abgeschlossen
Im vergangenen Jahr haben russischen Angaben zufolge 422.704 Menschen einen Vertrag zum Dienst in den russischen Streitkräften unterzeichnet. Dies meldet die staatliche Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf den Vizechef des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew.Selenskyj: Delegation wird mit USA über Sicherheitsgarantien sprechen
Eine ukrainische Delegation reist nach Aussagen von Präsident Wolodymyr Selenskyj zu Gesprächen über Sicherheitsgarantien und einen Wohlstandspaket in die USA. Er hoffe, die entsprechenden Dokumente könnten kommende Woche am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos unterzeichnet werden, sagt er auf einer Pressekonferenz in Kiew. Sein Team erhoffe sich zudem von den USA Klarheit über die russische Haltung zu den von Washington unterstützten diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Krieges.
Litauen: Russland steckte hinter Brandanschlag auf Fabrik

Ukrainischer Ex-Außenminister: Keine Chance auf Feuerpause im Winter

Kiew friert: Der härteste Winter seit Kriegsbeginn
Kurz vor Beginn des fünften Kriegsjahres durchlebt die Ukraine den schwersten Winter seit dem russischen Einmarsch. Wegen der massiven russischen Angriffe mit Drohnen und Raketen auf Energieanlagen haben Hunderttausende weder Strom noch Heizung – und das bei Schneefall, Frost und nächtlichen Temperaturen von bis zu minus 20 Grad. Betroffen sind die Großstädte Charkiw, Dnipro, Krywyj Rih und Odessa. Aktuell ist die Lage jedoch in der Hauptstadt Kiew am schlimmsten. Die Dreimillionenstadt dürfte bei weiteren russischen Attacken auf eine humanitäre Katastrophe zusteuern.
Im Zentrum von Kiew gehen dick eingemummte Menschen tagsüber bei minus 12 Grad vorsichtig über die nach Schneefällen ungeräumten und teils vereisten Bürgersteige. Vor Geschäften knattern Notstromaggregate. Dunkel und ohne die gewohnte Schlange zur Mittagszeit ist zum Beispiel einer der Kaffeekioske beim Gebäude des Grenzschutzes. „Kaffee können wir nicht zubereiten. Nur Backwaren können wir verkaufen“, sagt die junge Verkäuferin bedauernd.


Russischer Botschafter wirft Nato Militarisierung der Arktis vor
Der russische Botschafter in Dänemark wirft der Nato angesichts der US-Ansprüche auf Grönland vor, in der Arktis militärisch aufrüsten zu wollen. Nato-Staaten, einschließlich Dänemark, nutzten das Schreckgespenst einer russischen oder chinesischen Bedrohung in großem Stil, um die Arktis zu militarisieren, sagte Wladimir Barbin der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass. Das Nato-Mitglied Dänemark verfolge „durch das Hineinziehen der Nato“ in die Arktis einen konfrontativen Ansatz, der zu steigenden militärischen Spannungen in der Region führe.
Russland habe keine aggressiven Pläne gegenüber seinen arktischen Nachbarn, sagte Barbin. Es beabsichtige auch nicht, Ansprüche auf deren Territorium zu erheben. Zuvor hatte Moskau angesichts der US-Ansprüche auf Grönland vor einem Übergehen russischer Interessen in der Arktis gewarnt.

Großbritannien sagt Ukraine weitere 23 Mio Euro für Energieinfrastruktur zu

Selenskyj: Ukraine steht Frieden nicht im Weg
Selenskyj drängt auf höhere Stromimporte
Vor dem Hintergrund neuer russischer Attacken auf Energieanlagen hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj vom Ministerkabinett Lösungen innerhalb eines Tages gefordert. „Vor allem damit der Import von Strom und aller Möglichkeiten für die Reserveversorgung erhöht wird“, sagte der Staatschef in seiner abendlichen Videobotschaft. Dafür sei auch eine stärkere Kooperation zwischen den örtlichen Regierungsorganen und den Energieunternehmen notwendig. Er kündigte tägliche Beratungen mit Regierungsmitgliedern und regionalen Verantwortlichen zur Lage im Energiesektor an.Putin gibt Europäern die Schuld am schlechten Verhältnis
Moskau: Keiner darf unsere Interessen in der Arktis übergehen
Sacharowa kritisierte die militärische Erkundungsmission mehrerer europäischer Nato-Staaten, um die autonome, zu Dänemark gehörende Insel besser zu schützen. Dies sei „die nächste Provokation der westlichen Länder“, die auch in dieser Weltregion ihre Ordnung durchsetzen wollten. Sie sagte, die europäischen Staaten beförderten eine Militarisierung der Polarregion. Sie müssten sich dessen bewusst sein, dass sie damit die Sicherheit Russlands als eines gleichberechtigten Arktis-Anrainers gefährdeten.
Bürgermeister von Charkiw meldet Zerstörung großer Energieanlage
Russische Streitkräfte zerstören in der zweitgrößten ukrainischen Stadt Charkiw nach Angaben des Bürgermeisters eine große Energieanlage. Rettungskräfte seien rund um die Uhr im Einsatz, schreibt Ihor Terechow auf dem Kurznachrichtendienst Telegram. Um welche Anlage es sich handelt, teilt er nicht mit.