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US-Präsident im Visier Staatsanwälte weiten Ermittlungen gegen Trump-Konzern aus

Ermittler untersuchen, ob der US-Präsident den Wert seines Vermögens manipuliert hat. Die Trump Organization bezeichnet die Ermittlungen als politisch motiviert.
24.08.2020 Update: 25.08.2020 - 00:44 Uhr Kommentieren
Die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James prüft, ob US-Präsident Donald Trump und seine Unternehmen übertriebene Informationen zu seinem Vermögen angegeben haben. Quelle: AP
Verfahren gegen den US-Präsidenten

Die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James prüft, ob US-Präsident Donald Trump und seine Unternehmen übertriebene Informationen zu seinem Vermögen angegeben haben.

(Foto: AP)

New York Die New Yorker Staatsanwaltschaft geht dem Verdacht nach, dass die Firmengruppe von US-Präsident Donald Trump falsche Angaben zum Wert ihres Eigentums gemacht hat. Generalstaatsanwältin Letitia James beantragte beim Gericht mehrere Vorladungen für Ermittlungen, ob Trump oder seine Trump Organization in Finanzdokumenten falsche Angaben gemacht haben, um sich Kredite, Steuer- und wirtschaftliche Vorteile zu sichern. Genannt werden in dem Antrag die Trump Organization, Trumps Sohn Eric und der Immobilienkomplex Seven Springs, der der Familie gehört.

Die Ermittlungen begannen im März 2019, nachdem Trumps früherer Anwalt Michael Cohen im Kongress ausgesagt hatte, Trump habe bestimmte Vermögenswerte übertrieben dargestellt, um bei Krediten und Versicherungen bessere Konditionen zu erhalten. Seither seien mehrere Vorladungen ergangen und Beweise gesammelt worden, hieß es in dem Antrag. Die Ermittler haben aber noch nicht entschieden, ob es womöglich einen Gesetzesverstoß gegeben hat.

Laut James sollte Eric Trump, Präsident von Seven Springs und Vizepräsident der Trump Organization, aussagen müssen. Die Ermittler untersuchen, ob die Trump Organization und deren Vertreter den Wert von Seven Springs, das nördlich von New York City liegt, zu hoch angegeben haben.

„Seit Monaten hat die Trump Organization grundlose Behauptungen bei dem Versuch gemacht, Beweise vor einer rechtmäßigen Untersuchung zu ihren finanziellen Geschäften zu schützen“, teilte James mit. „Sie haben blockiert, Dokumente zurückgehalten und Zeugen, darunter Eric Trump, angewiesen, sich zu weigern, Fragen unter Eid zu beantworten.“ Eric Trump habe eine für Juli angesetzte Befragung abgesagt. Inzwischen lehne er es völlig ab, sich Fragen der Ermittler zu stellen, erklärte Generalstaatsanwältin James.

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    Das Unternehmen von Trump bezeichnete die Ermittlungen als politisch motiviert. „Die andauernde Belästigung des Unternehmens durch“ James, „während wir uns der Wahl nähern (und das Einreichen dieses Antrags am ersten Tag des republikanischen Nominierungsparteitags)“ bestätige, „dass es bei dieser Untersuchung ganz um Politik geht“, teilte die Trump Organization per E-Mail mit.

    Es sind nicht die einzigen Ermittlungen gegen den Trump-Konzern. Der Staatsanwalt von Manhattan, Cyrus Vance, will die Herausgabe von Steuerunterlagen von Trump und dessen Firmen über einen Zeitraum von acht Jahren einsehen. Bei den Ermittlungen geht es auch um angebliche Schweigegeldzahlungen, die Cohen dem Pornostar Stormy Daniels und dem ehemaligen Playmate Karen McDougal gezahlt haben soll. Beide Frauen geben an, Affären mit Trump gehabt zu haben. Er dementiert.

    Mehr: Jenseits von Trump scheinen die Republikaner nicht mehr zu wissen, wofür sie stehen

    • ap
    • rtr
    • dpa
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