US-Wahlkampf: Linker und kostspieliger als Biden – so plant Kamala Harris
Washington. 6000 US-Dollar für jedes neugeborene Kind, 25.000 Dollar Zuschuss beim Hauskauf: Das sind nur zwei der Zahlen, die aus der Wirtschaftsagenda von Kamala Harris hervorstechen. Am Freitag legte die demokratische Präsidentschaftskandidatin erstmals Grundzüge ihres wirtschaftspolitischen Programms vor.
Experten schätzen ihre Pläne als linker und kostspieliger ein als die der aktuellen US-Regierung von Präsident Joe Biden. Auch wären Harris’ Ziele angesichts knapper Mehrheiten im Kongress, dessen Zustimmung für die meisten der Vorschläge erforderlich wäre, wohl zum Teil schwer umzusetzen.
Harris erläuterte ihre Wirtschaftsagenda am Freitagnachmittag (Ortszeit) in einer Rede in North Carolina. Ihre Kampagne veröffentlichte im Vorfeld mehr als ein Dutzend wirtschaftspolitischer Maßnahmen, die darauf abzielen, „die Kosten für amerikanische Familien zu senken“ – darunter einige, die über das hinausgehen, was Biden als Kandidat versprochen hatte.