US-Wahlkampf: Secret Service vereitelt wohl Attentat auf Donald Trump
New York, Washington. Fast jedes Wochenende spielt Ex-Präsident Donald Trump Golf, meist in seinem Klub in West Palm Beach im US-Bundesstaat Florida. Am frühen Sonntagnachmittag traf er sich dort mit dem New Yorker Immobilienunternehmer Steve Witkoff. Gegen 13.30 Uhr Ortszeit fielen Schüsse. Innerhalb von Sekunden stürzten sich Secret-Service-Agenten auf Trump und verdeckten ihn zum Schutz.
Die Schüsse stammten von Trumps Personenschützern. Ein Secret-Service-Beamter hatte die Mündung eines Gewehrs mit Zielfernrohr entdeckt. Es ragte aus einem Gebüsch, das an einen Maschendrahtzaun am Rande des Golfplatzes grenzt.
Der Beamte, der sich einige Meter von Trump entfernt befand, eröffnete das Feuer – und vereitelte damit mutmaßlich einen Mordanschlag gegen den Ex-Präsidenten. Bald darauf teilte der Secret Service mit, Trump befinde sich in Sicherheit und sei unverletzt. Er kehrte unmittelbar nach dem Vorfall nach Mar-a-Lago zurück, auf seinen Wohnsitz in Palm Beach.
Trumps Vizekandidat, der Senator von Ohio, J.D. Vance, schrieb in einem Online-Post: „Ich bin froh, dass Präsident Trump in Sicherheit ist. Ich habe mit ihm gesprochen, bevor die Nachricht öffentlich wurde, und er war erstaunlicherweise guter Dinge.“