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USAAmerika ist nicht genug – Trump und Musk planen die Weltrevolution

Der künftige Präsident und sein mächtiger Berater haben die USA auf Linie gebracht. Jetzt wollen sie Europa gefügig machen. Wie die EU dagegenhalten könnte.Philipp Alvares de Souza Soares, Jakob Hanke Vela, Dana Heide, Moritz Koch, Katharina Kort, Annett Meiritz und Jens Münchrath 16.01.2025 - 21:42 Uhr Artikel anhören
Männerfreundschaft: Wie stabil ist die Beziehung zwischen Elon Musk und Donald Trump – und wer behält das letzte Wort? Foto: Mona Eing & Michael Meissner
  • Donald Trump steht vor seiner zweiten Präsidentschaft, erscheint unantastbar und hat sich ein Kabinett aus loyalen Jüngern und Jasagern aufgebaut. Er könnte damit die amerikanische Demokratie neu definieren und die Reste einer regelbasierten Weltordnung beseitigen.
  • Europa ist alarmiert. Mit Deutschland und der EU hat Trump ohnehin noch eine Rechnung offen. Für den Umgang mit ihm gibt es verschiedene Strategien. Die neue EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas fordert mehr Kooperation mit der neuen US-Regierung, um einem Handelskrieg zu entkommen. Das ganze Interview lesen Sie hier.
  • Elon Musk war ein großer Unterstützer in Trumps Wahlkampf, hat ihn mitgestaltet und rund eine Viertelmilliarde Dollar investiert. Jetzt mischt er national und international die Politik auf. Doch seine Unterstützung galt nicht immer Trump. Wie sich Elon Musk verändert hat und was in seinem Kopf vorgeht, lesen Sie hier.

Washington, San Francisco, New York, Brüssel, Berlin. Am meisten sagt die Antwort, die keine ist. Der Mann, den Donald Trump auserkoren hat, als Verteidigungsminister zu dienen, sitzt mit geradem Rücken da, vor ihm auf einer hölzernen Tribüne die Senatorinnen und Senatoren. Die Anhörungen im Senat sind ein Ritual der amerikanischen Politik, das jedes Regierungsmitglied überstehen muss. Dabei geht es oft ruppig zu, aber selten war die Stimmung so gereizt wie am Dienstag dieser Woche. Würde er den Befehl ausführen, Demonstranten in die Beine zu schießen, will die Demokratin Mazie Hirono wissen.

Pete Hegseth fixiert die Senatorin mit seinem Blick, seine Hände bleiben gefaltet auf dem Tisch liegen. Er sagt nicht nein. Er sagt, er sei selbst als Nationalgardist im Einsatz gewesen, als Randalierer „50 Agenten des Secret Service“ verletzt, „eine Kirche in Brand gesteckt“ und „eine Statue zerstört“ hätten. Hirono hat genug gehört: „Das klingt für mich so, als würden Sie einen solchen Befehl befolgen“, unterbricht sie ihn. Hegseth widerspricht nicht.

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