Elon Musk: So wurde der reichste Mensch der Welt, wie er heute ist
San Francisco, Düsseldorf. Die Narbe verschwindet nie mehr ganz. Eines Morgens Anfang der 1980er-Jahre wird Elon Musk krankenhausreif geschlagen.
Elon hatte schon immer Probleme, soziales Verhalten zu lesen, so berichtet es sein Biograf Walter Isaacson 40 Jahre später. Das macht ihn im Südafrika der Apartheid an der Oberschule Pretorias für weiße Jungen zum bevorzugten Ziel. Eines Morgens gerät Elon mit einem Klassenkameraden und dessen Clique aneinander. Schimpfwörter fliegen hin und her. Die Jungen warten auf die darauffolgende Pause: Als Elon ein Sandwich verdrückt, attackieren sie ihn von hinten und werfen ihn eine Betontreppe hinunter.
„Sie saßen auf ihm und hörten nicht auf, ihn zu verprügeln und auf seinen Kopf einzutreten“, erinnert sich Musks Bruder Kimbal. „Als sie mit ihm fertig waren, konnte ich sein Gesicht nicht mehr erkennen.“ Musk muss ins Krankenhaus. Noch Jahrzehnte später werden Operationen an seinen Nasenscheidewänden nötig sein. Doch die eigentliche Folter beginnt, als der kleine Elon nach einer Woche aus der Klinik entlassen wird. Denn zu Hause wartet sein Vater.