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Verhandlungen mit EU Johnson weist Einfluss der US-Wahl auf Brexit-Gespräche von sich

Medienberichten zufolge soll Johnson das Ergebnis der US-Wahlen für seinen Brexit-Kurs abwarten. Nun hat Johnson die Behauptungen dementiert.
26.10.2020 - 18:53 Uhr Kommentieren
Der US-Präsident gilt als Unterstützer des britischen Premierministers. Quelle: AP
Boris Johnson und Donald Trump

Der US-Präsident gilt als Unterstützer des britischen Premierministers.

(Foto: AP)

Reading Der britische Premierminister Boris Johnson hat Behauptungen zurückgewiesen, er würde die Verhandlungen über einen Brexit-Handelspakt mit der EU bis zur US-Wahl hinauszögern. Präsident Donald Trump gilt als Brexit-Anhänger, sein demokratischer Herausforderer Joe Biden ist hingegen mehr der Europäischen Union zugetan.

Zu Spekulationen, er würde einen eventuellen No-Deal-Brexit nur verkünden, falls Trump wieder Präsident würde, sagte Johnson am Montag: „Das sind zwei ganz verschiedene Dinge.“

Er sei froh, dass bei den Brexit-Verhandlungen beide Seiten wieder an einem Tisch sitzen. „Wir werden sehen, was die Gespräche bringen“, sagte der Premierminister zu Journalisten bei einem Besuch im Royal Berkshire Hospital in Reading westlich von London.

Seine Bemerkungen bezogen sich vor allem auf einen Bericht des „Observer“ vom Wochenende, demzufolge Johnson angeblich das Ergebnis der US-Präsidentschaftswahl am 3. November abwarten wolle. Bei einem Wahlsieg Trumps würde Johnson dann umgehend ein Handelsabkommen zwischen den USA und Großbritannien abschließen.

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    Nach Angaben eines britischen Regierungssprechers vom Montag sind London und Brüssel nun „in einer intensiven Phase der Verhandlungen“ über einen Brexit-Handelspakt. Bislang waren die Gespräche kaum vorangekommen, London verließ zwischenzeitlich sogar den Verhandlungstisch. Kommt kein Deal zustande, drohen Zölle und andere Handelsbarrieren. Die Brexit-Übergangsphase, in der praktisch noch alles beim Alten geblieben ist, geht in etwa zwei Monaten zu Ende.

    Mehr: Kräftemessen in der Krise: Boris Johnson kämpft mit rebellischen Lokalfürsten

    • dpa
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