Wagniskapital: Headline fokussiert sich mit neuem Fonds stärker auf Europa
Berlin. Für die Start-up-Branche in Deutschland und Europa gibt es gerade eine Fülle guter Nachrichten: Fast zeitgleich zur Bekanntgabe der zwölf Milliarden Euro schweren Start-up-Wachstumsinitiative der Bundesregierung gab der internationale Investor Headline nun bekannt, in einem neuen Fonds über 865 Millionen Dollar eingesammelt zu haben.
Die eine Hälfte der Summe werde in Jungfirmen in Europa investiert, die andere in den USA, kündigte Headline-Partner Christian Miele im Gespräch mit dem Handelsblatt an. Damit steigt der Fokus auf Europa. Das Geld kam unter anderen von Porsche, der Otto wie auch der Schwarz Group, der Förderbank KfW sowie dem Europäischen Investitionsfonds (EIF). Miele ist seit 2015 für den Mistral- und Raisin-Investor tätig, hierzulande aber vielen noch als langjähriger Chef des Start-up-Bundesverbandes bekannt. Den Job hat inzwischen Verena Pausder inne.
In der Konzentration auf europäische wie auch US-amerikanische Start-ups sieht Headline-Partner Christian Leybold einen Vorteil: „Wir sind neben Index der einzige europäische Investor, der sich in Nordamerika und Europa ein Standbein aufgebaut hat.“