Helios: So will Fresenius das Krankenhaus effizienter machen
Wiesbaden. Wenn Kliniken Geld sparen und ihre Marge erhöhen wollen, ohne dass es auf Kosten der Patienten geht, dann müssen sie effizient sein. Vor dieser Herausforderung steht der Gesundheitskonzern Fresenius: Der seit zwei Jahren amtierende Chef Michael Sen richtet das Dax-Unternehmen neu aus und hat ehrgeizige Gewinnziele formuliert – auch für die Krankenhaussparte Helios, die mit Häusern in Deutschland und Spanien für rund 55 Prozent des Gesamtumsatzes steht.
Im vergangenen Jahr erzielte Helios rund 12,3 Milliarden Euro Umsatz bei einer operativen Marge von zehn Prozent. In diesem Jahr sollen es zwischen zehn und elf Prozent werden. Dabei helfen soll auch ein mehr als 300 Millionen Euro teurer Neubau der Helios HSK Kliniken in Wiesbaden, den das Unternehmen am Montag eröffnet hat.
„Es passiert nicht so oft, dass in Deutschland neue Kliniken gebaut werden“, sagt Fresenius-Chef Sen. Für ihn ist es eine „Vorzeigeklinik, in der wir den Menschen fortschrittlichste Diagnostik und Therapie mit neuesten Technologien bieten“ und eines der modernsten Krankhäuser in Deutschland.