Telematikinfrastruktur: Die TI-Gateways kommen
Mannheim. Ohne den Konnektor wäre die digitale Gesundheitsversorgung in Deutschland heute kaum denkbar. Das kleine Gerät verbindet Arztpraxen, Apotheken und Krankenhäuser sicher mit der Telematikinfrastruktur (TI) – dem digitalen Netzwerk, über das sensible Gesundheitsdaten geschützt ausgetauscht werden.
Doch die Technik entwickelt sich weiter: Der klassische, stationäre Konnektor hat bald ausgedient. Damit Ärztinnen, Ärzte und Patientinnen und Patienten Anwendungen wie die elektronische Patientenakte (ePA) oder den elektronischen Medikationsplan künftig einfacher, schneller und ortsunabhängig nutzen können, soll die TI modernisiert werden.
An die Stelle der bisherigen Hardware treten leistungsfähigere Highspeed-Konnektoren (HSK), die den Zugang zur „TI 2.0“ über das Internet ermöglichen. Vier HSK-Hersteller und fast vier Dutzend Anbieter sind auf dem Markt bereit.
Diese Hersteller und Anbieter gibt es
Es ist eine ganz andere Technik: Ein HSK ist keine Hardware, sondern ein virtueller Konnektor, der auf jedem Server installiert werden kann. Der Zugang zur TI erfolgt dort nicht mehr, wie bisher, über Konnektor und Zugangsdienst, sondern über ein sogenanntes TI-Gateway. Das wiederum besteht aus dem Highspeed-Konnektor und einem Zugangsmodul.