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Pariser Klimaschutzabkommen„Race to Zero“: Diese deutschen Großunternehmen verpflichten sich zum 1,5-Grad-Pfad

Kurz vor der Bundestagswahl bekennen sich die Konzerne zum Klimaschutz – und müssen selbst Maßnahmen vorlegen. Einen Appell richten sie an die kommende Regierung.Silke Kersting 22.09.2021 - 17:00 Uhr Artikel anhören

Die Unternehmen drängen auf eine international abgestimmte Klimapolitik.

Foto: AP

Berlin. Anlässlich der Klimawoche der Vereinten Nationen (UN) in New York bekennen sich elf marktführende deutsche Großunternehmen zum Klimaschutz und treten der UN-Initiative „Race to Zero“ bei.

So verpflichten sich Deutsche Post DHL Group, Thyssen-Krupp Steel Europe, Wacker Chemie, Schüco sowie Union Investment, den 1,5-Grad-Pfad für Klimaneutralität einzuschlagen. Zuvor hatten die Allianz, Aurubis, Telekom, Heidelberg Cement, die Otto Group sowie Puma ihre Teilnahme an der globalen Klimaschutzinitiative bekannt gegeben.

Wer bei „Race to Zero“ dabei sein will, muss sich nicht nur verpflichten, bis spätestens 2050 klimaneutral zu werden. Es geht darum, schon bis 2030 den Weg einzuschlagen, der die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius begrenzen kann.

Innerhalb eines Jahres nach dem Beitritt müssen die Unternehmen einen Maßnahmenplan vorlegen, wie sie die Ziele 2030 und 2050 erreichen wollen und jährlich über ihre Fortschritte berichten. Bisher beteiligten sich weltweit mehr als 1300 Unternehmen, 450 Städte sowie 23 Regionen an der Initiative.

An diesem Mittwochabend äußern sich die elf deutschen Großunternehmen erstmals gemeinsam während der Klimawoche am Rande der UN-Generalversammlung. Alle Unternehmen sind Förderunternehmen der Stiftung 2 Grad, einem Zusammenschluss von Unternehmen, die sich dem Klimaschutz besonders verpflichtet fühlen, aber auch regelmäßig politische Unterstützung fordern. „Es ist wichtig, dass bedeutende Unternehmen aus Schlüsselbranchen auf dem Weg zur Klimaneutralität vorangehen“, sagt Sabine Nallinger, Vorständin der Stiftung 2 Grad.

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