Deutschland: PwC nutzt vier große Trends für neues Wachstum
Düsseldorf. Das Unternehmen PwC – Marktführer unter den deutschen Wirtschaftsprüfern – behauptet seine Spitzenposition auch in Zeiten der anhaltenden Konjunkturkrise. Vor allem das Beratungsgeschäft legte im vergangenen Geschäftsjahr kräftig zu und stieg um zehn Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Die Steuer- und Rechtsberatung erwies sich zudem erneut als Treiber.
Die Gesamtleistung von PwC Deutschland – also die Summe aus erzielten Umsätzen und noch nicht verbuchten Leistungen – stieg im Geschäftsjahr 2024/25 (bis 30. Juni) um 7,2 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro – und damit deutlich stärker als im Vorjahr. „Die deutsche Landesgesellschaft gehört damit zu den wachstumsstärksten im internationalen PwC-Netzwerk“, sagte Petra Justenhoven, Deutschlandchefin der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft, am Dienstag in Frankfurt.
Global wuchs PwC nur um 2,7 Prozent auf 57 Milliarden Dollar. Darin spiegeln sich die Probleme der Gesellschaft in China wider. PwC wurde dort nach Vorwürfen bei der Prüfung des Immobilienkonzerns Evergrande Ende 2024 von den Behörden für sechs Monate von der Auftragsvergabe ausgeschlossen. Das Asiengeschäft war insgesamt rückläufig.
In Deutschland hingegen entwickelt sich das Unternehmen solide, trotz der Konjunkturschwäche – und das wird laut Justenhoven vorerst auch so bleiben. „Wir sind vorsichtig optimistisch für das laufende Geschäftsjahr.“ Denn die Trends, von denen nicht nur PwC als Berater profitiert, würden auch die nächsten Monate bestimmen.