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EnergietechnikSiemens Energy sichert sich fast 93 Prozent an Siemens Gamesa

Mit der angestrebten Gesamtübernahme will der Konzern die Wende bei der verlustreichen Windkrafttochter einleiten. Siemens Gamesa soll von der Börse genommen werden. 20.12.2022 - 19:57 Uhr aktualisiert Artikel anhören

Die Tochter hat Siemens Energy zuletzt immer wieder die Zahlen durch hohe Verluste verdorben.

Foto: Reuters

München, Madrid. Siemens Energy ist auf bestem Weg, seine Windkrafttochter von der Börse zu nehmen. Bis zum Ende des Übernahmeangebots wurden dem Konzern knapp 175 Millionen Aktien von Siemens Gamesa angeboten, wie er am Montag mitteilte. Damit steigt der Anteil von Siemens Energy an Gamesa auf rund 92,7 Prozent. Das ist deutlich mehr als die für das Delisting notwendige Aktienmehrheit von 75 Prozent der Anteile.

Die Schwelle für das Herausdrängen der verbliebenen Fremdaktionäre für eine Komplettübernahme wurde allerdings verfehlt. Sie hätte bei gut 96,7 Prozent gelegen. Energy hält allerdings weiter am Ziel von 100 Prozent fest. Die Integration von Siemens Gamesa sei „ein entscheidender Meilenstein in unserer Strategie“, betonte Siemens Energy-Chef Christian Bruch. Gamesa-Aktionäre können ihre Papiere zunächst weiter zu den Konditionen des Übernahmeangebots anbieten.

Siemens Energy hält bisher rund zwei Drittel an Gamesa. Die Tochter kämpft mit massiven Problemen im Bereich Windkraftanlagen an Land und hat Siemens Energy zuletzt immer wieder die Zahlen durch hohe Verluste verdorben. Delisting und die weiter angestrebte Komplettübernahme sollen helfen, diese Probleme schneller zu lösen, Kosten einzusparen und Umsätze zu steigern.

Als nächsten Schritt für das Delisting ist ein Mehrheitsbeschluss bei einer außerordentlichen Hauptversammlung nötig. Als Termin wurde der 25. Januar genannt. Danach bedürfe es noch der formellen Genehmigung der spanischen Wertpapier- und Börsenaufsicht, damit der Handel mit den Aktien an den Börsen eingestellt werden könne, erklärte Siemens Energy. Dies werde voraussichtlich etwa eine Woche nach der Hauptversammlung geschehen.

dpa, rtr
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