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ArzneimittelherstellerNovo Nordisk löst LVMH kurzzeitig als wertvollstes Unternehmen Europas ab

Der dänische Arzneimittelhersteller profitiert vom Hype um die Abnehmspritze Wegovy. Die Aktie des Luxuskonzerns LVMH ist seit ihrem Allzeithoch im April dagegen abgerutscht. 01.09.2023 - 14:54 Uhr Artikel anhören

Der Börsenwert des Arzneimittelherstellers stieg am Freitag auf 421 Milliarden Dollar.

Foto: REUTERS

London. Novo Nordisk hat dank des Erfolgs seines Adipositas-Medikaments Wegovy kurzzeitig LVMH als wertvollstes börsennotiertes Unternehmen Europas überholt. Der Börsenwert des dänischen Arzneimittelherstellers stieg am Freitag um 10.43 Uhr (MESZ) auf 421 Milliarden Dollar. Der Pariser Luxuskonzern hatte zur gleichen Zeit eine Marktkapitalisierung von 420,97 Milliarden Dollar.

Bis 12.30 Uhr kletterte der Börsenwert von LVMH allerdings auf 423,9 Milliarden Dollar, während Novo nur 421,9 Milliarden erreichte.

Der Preis der Novo-Nordisk-Titel hat sich seit 2020 verdreifacht. Der Preis der LVMH-Anteilsscheine hat sich in derselben Zeit dagegen nur verdoppelt. Alleine im August stieg die Novo-Aktie um knapp 20 Prozent, nachdem eine Studie einen eindeutigen Nutzen seines Blockbuster-Adipositas-Arzneimittels bei Herz-Kreislauf-Krankheiten gezeigt hatte.

„Die Tatsache, dass Novo LVMH als größte europäische Aktie eingeholt hat, spiegelt den jüngsten Produkterfolg von Novo wider, während die jüngsten Entwicklungen bei LVMH eher uneinheitlich waren“, sagte Marcel Stotzel, Portfoliomanager bei der Fondsgesellschaft Fidelity European.

LVMH hatte im Februar 2021 den Schweizer Konsumgüterkonzern Nestlé von der Spitze als Europas größtes börsennotiertes Unternehmen verdrängt. Die Dior- und Louis-Vuitton-Mutter leidet allerdings zurzeit unter den wachsenden Sorgen um die chinesische Konjunktur. 

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Die LVMH-Aktie ist seit ihrem Allzeithoch im April um 13,8 Prozent abgerutscht. Auch die Rivalen Richemont und Hermès verloren seitdem 17,4 beziehungsweise 5,4 Prozent. Der europäische Leitindex Stoxx 600 gab in derselben Zeit nur 1,9 Prozent nach. 

rtr
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