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Black Friday 2025Was Sie zum großen Schnäppchen-Tag wissen müssen

Im Einzelhandel gilt der Black Friday als Umsatzbringer. Schnäppchenjäger suchen am Shopping-Tag nach tatsächlich niedrigen Preisen. Worauf Sie beim Einkauf achten sollten.Nils Buske 28.11.2025 - 11:48 Uhr Artikel anhören
Schaufensterwerbung: Black Friday ist die größte Rabattaktion des Jahres. Foto: Bernd Weißbrod/dpa

Düsseldorf. Seit Jahren erzielt der deutsche Einzelhandel an den Aktionstagen Black Friday und Cyber Monday Umsatzrekorde. In diesem Jahr könnten die Erlöse dem Handelsverband Deutschland (HDE) zufolge allerdings niedriger ausfallen. Der HDE erwartet Einnahmen von 5,8 Milliarden Euro und damit zwei Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Konsumstimmung sei schlechter als im Vorjahr.

Wie viel Verbraucher im Schnitt am Black Friday ausgeben, woran Schnäppchen erkannt werden und was beim Kauf beachtet werden sollte, lesen Sie in diesem Artikel.

Wann ist der Black Friday 2025?

Dieses Jahr fällt der Black Friday auf den 28. November 2025. Damit wird der Aktionstag zum 13. Mal im deutschen Handel ausgerufen. Oft gibt es viele Angebote jedoch schon einige Tage zuvor.

Seit wann gibt es den Black Friday?

Den Black Friday gibt es in Deutschland seit 2012. Ursprünglich kommt das Shopping-Event aus den USA. Dort wird am vierten Donnerstag im November Thanksgiving gefeiert. Der anschließende Freitag gilt als Brückentag und seit Langem als umsatzträchtigster Tag des Jahres – bekannt als Black Friday.

Über den Ursprung des Black Friday kursieren viele Geschichten und Gerüchte. Aber seit den 60er-Jahren hat er Tradition. In den USA beteiligten sich früher in erster Linie Ladengeschäfte. Für den Onlinehandel gab es den darauffolgenden Montag, den Cyber Monday. Dieser fällt im laufenden Jahr auf den 1. Dezember.

Wie viel geben Verbraucher beim Black Friday aus?

Eine aktuelle Erhebung der Vergleichsplattform Idealo zeigt, dass das eingeplante Budget von Verbrauchern 2025 in Deutschland durchschnittlich 298 Euro beträgt. Damit liegt das ermittelte Budget sieben Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Von denen, die ihr Budget kürzen wollen, sagt fast die Hälfte (44 Prozent), dass sie insgesamt bewusster konsumieren möchten. Weitere 37 Prozent geben finanzielle Gründe für ihre Einsparpläne an.

Wie bereits in den Vorjahren sind Elektronikartikel unter Verbrauchern gefragt. Zusammen mit Modeartikeln gehören sie zur beliebtesten Kaufkategorie an dem Aktionstag. Dabei wollen 62 Prozent der Befragten beim Konsum auf „made in Europe“ achten.

Tatsache ist jedoch: Chinesische Onlinehändler gewinnen in Deutschland an Zuspruch. Laut einer Umfrage der E-Commerce-Experten des Instituts ECC bestellen bereits 32 Prozent der Deutschen bei Temu – ein Viertel davon sogar mindestens einmal im Monat. Auch Shein wird inzwischen von einem größeren Teil der Bevölkerung genutzt: 16 Prozent der Befragten kaufen dort ein. So drohen deutschen Händlern auch zum Black Friday Millionenverluste durch China-Importe.

Wo und wann gibt es die besten Schnäppchen?

Die meisten Verbraucher kaufen am Black Friday auf großen Onlineplattformen wie Amazon, Otto und Zalando. So verzeichnete der Versandhändler Amazon im vierten Quartal 2024 einen Umsatzrekord von 187,8 Milliarden US-Dollar, angetrieben durch den Black Friday und das Weihnachtsgeschäft.

Günstige Angebote finden sich jedoch auch im Ladengeschäft. Der Vorteil hier: Verbraucher können auf die Seriosität des Händlers setzen. Laut einer repräsentativen Umfrage des Digitalverbands Bitkom sind im vergangenen Jahr 36 Prozent der Internetnutzer beim Online-Einkauf Opfer von Cyberkriminalität geworden.

In jedem Fall lohnt es sich, rechtzeitig eine Einkaufsliste zu erstellen – und sich daran zu binden. Das mindert die Gefahr unnötiger Impulskäufe, die bei Rabattaktionen lauert. So gehen Hirnforscher davon aus, dass die Aussicht auf Rabatte das Belohnungszentrum im Hirn überdurchschnittlich stimuliert und demnach die Kaufentscheidung beeinflusst.

Auch der Bundesverband der Verbraucherzentralen rät, sich am Black Friday nicht unter Druck setzen zu lassen. Liegt etwa ein Preis unter der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers, sei das noch lange kein echtes Schnäppchen. Denn laut Verbraucherschützern hält sich kaum ein Händler an die sogenannte UVP.

Zudem zeigen Zahlen aus den vergangenen Jahren, dass nicht nur am Black Friday selbst die Preise günstig sind. So raten Preisexperten, sich nicht auf den Black Friday zu versteifen, sondern die Preise der Wunschprodukte über einen längeren Zeitraum im Blick zu behalten.

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„Die Mehrheit der Verbraucherinnen und Verbraucher weiß, dass Black-Friday-Angebote mittlerweile nicht mehr nur am letzten Freitag im November zu finden sind“, sagt etwa Florian Kriegel, Preisexperte bei Idealo.

Dieser Artikel erschien bereits im November 2021. Der Artikel wurde am 27.11.2025 erneut geprüft und mit leichten Anpassungen aktualisiert.

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