Brita-Chef Hankammer: „Wir digitalisieren Wasser“
Taunusstein. Die neueste Innovation von Brita trägt Unternehmer Markus Hankammer den ganzen Tag bei sich: Eine Wasser-Thermosflasche, deren Deckel blinkt, wenn er zu wenig getrunken hat. Seine tägliche Trinkmenge checkt er per Handy-App. Und per UV-Licht reinigt sich die Flasche von innen quasi selbst.
„Die smarte Flasche ist erst der Anfang“, erzählt der 57-Jährige im Gespräch mit dem Handelsblatt. Hankammer will den Hersteller von Wasserfiltern, den sein Vater Heinz vor fast 60 Jahren im Taunus gründete, rundum digitalisieren. Brita soll zur nachhaltigen Lifestyle-Marke für Trinkwasser werden. Und Hankammer plant noch mehr: „In Zukunft kann jeder sein Wasser selbst designen.“
China ist für Brita dabei ein wichtiger Markt. Zwei Drittel seines Geschäfts macht das Unternehmen in Europa, sagt Hankammer. Und schon in wenigen Jahren will das Unternehmen einen Umsatz in Höhe von einer Milliarde Euro erreichen.