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Deutsche Bahn Auf diesen Fernverkehrs-Strecken erweitert die Deutsche Bahn ihr Angebot

Die Deutsche Bahn plant das ICE-Angebot zu erweitern. Mit mehr Zügen und einem Ausbau der Sitzplätze soll das Bahnfahren wieder attraktiver werden.
11.10.2020 Update: 11.10.2020 - 13:17 Uhr Kommentieren
Der Bund unterstützt die Bahn mit Milliarden, damit für mehr Klimaschutz mehr Menschen Zug fahren. Bis 2026 soll die Sitzplatzkapazität im Fernverkehr um weitere 20 Prozent wachsen. Quelle: dpa
Berliner Hauptbahnhof

Der Bund unterstützt die Bahn mit Milliarden, damit für mehr Klimaschutz mehr Menschen Zug fahren. Bis 2026 soll die Sitzplatzkapazität im Fernverkehr um weitere 20 Prozent wachsen.

(Foto: dpa)

Berlin Fahrgäste haben ab dem 13. Dezember mehr Auswahl auf wichtigen Bahnstrecken. Mit dem Fahrplanwechsel wächst das tägliche Sitzplatzangebot im Fernverkehr der Deutschen Bahn um 13.000 auf 213.000 Plätze, wie das Unternehmen ankündigte. „Zum 13. Dezember bringen wir mehr Angebot, Komfort und mehr Sitzplätze in neuen Zügen auf die Schiene als je zuvor“, hieß es von Fernverkehrschef Michael Peterson. Die Neuerungen gelten für folgende Strecken:

Hamburg - Berlin im Halbstundentakt

Zwischen den beiden größten Städten Deutschlands wächst die Anzahl der Züge von bisher 46 auf bis zu 60 Züge täglich. Damit stehen nach Angaben der Bahn 6000 zusätzliche Sitzplätze für die Fahrt von der Elbe an die Spree zur Verfügung. Die Züge fahren zwischen 6 und 22 Uhr im Halbstundentakt.

Die Neuerungen im Überblick

Mehr ICEs zwischen Bonn und Berlin

Bonn und Berlin sind ab dem kommenden Fahrplan durch 14 ICE-Züge umsteigefrei verbunden. Das sind zehn Verbindungen mehr als heute. Neuss und Mönchengladbach werden täglich angebunden. Erkelenz kommt als ICE-Halt ganz neu hinzu.

Zwischen Köln, Hannover und Berlin rollen erstmals die neuen siebenteiligen ICE 4. Die Züge bieten jeweils 444 Sitzplätze und damit 17 Prozent mehr als die bisher eingesetzten ICE 2. Zwischen der Rheinmetropole und der Bundeshauptstadt können nun auch Fahrräder im ICE mitgenommen werden.

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    ICE 4

    Neuer Eurocity-Express zwischen München und Zürich

    Die drei großen Bahngesellschaften DB, ÖBB und SBB treiben mit einem neuen Angebot zwischen München und Zürich die europäische Integration weiter voran. Der Eurocity-Express fährt häufiger und schneller als bisher: Mit zwölf Fahrten täglich und einer Reisezeit von vier Stunden verbindet er künftig die Metropolen. Ab Ende 2021 verkürzt sich die Fahrzeit weiter auf nur noch 3,5 Stunden.

    Mehr Fernzüge fahren zu touristischen Zielen

    Auch das touristische Angebot wird ausgebaut: Ein täglicher Eurocity verbindet Berlin über Breslau mit Krakau. Neu an Samstagen im Winter ist eine umsteigefreie ICE-Verbindung von Berlin über Erfurt und Würzburg direkt in die Wintersportgebiete nach Tirol. Häufiger geht es mit ICE- und IC-Zügen auch an die deutschen Küsten – nach Ostfriesland, Mecklenburg-Vorpommern und Lübeck. Vielfach ganzjährig – und nicht mehr nur saisonal.

    Als Bonus im neuen Fahrplan 2021 gibt es erstmals einen Fernverkehrshalt in Ringsheim/Europa-Park Rust. Zweimal täglich halten dort Fernverkehrszüge und bieten anreisenden Gästen eine Alternative zur Anreise mit dem eigenen Auto.

    Taktlücken sollen geschlossen werden

    Einzelne Fahrten in Fahrplantakten werden künftig täglich – also sowohl unter der Woche als auch am Wochenende – angeboten. Das Ziel der Deutschen Bahn: In den kommenden Jahren sollen bestehende Taktlücken durchgehend geschlossen werden. Im Fahrplan 2021 wird daher eine zusätzliche ICE-Verbindung Hamburg–Kassel–München die bestehenden Taktangebote verstärken. Lüneburg, Uelzen, Celle und Augsburg profitieren damit von mehr Direktverbindungen.

    „In Zukunft können Bahnreisende öfter und schneller überall den Zug nehmen“, sagte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) nach einer Mitteilung vom Sonntag. „So rücken Stadt und Land näher zusammen. Und auf den Deutschlandtakt folgt der Europatakt“.

    Scheuer will auch den „Trans-Europ-Express“ (TEE) wieder aufleben lassen, der 30 Jahre lang westeuropäische Metropolen miteinander verbunden hatte, bevor er 1987 eingestellt wurde. Mit einer Kombination aus Hochgeschwindigkeits- und Nachtzügen will der Minister nach Angaben vom September zunächst solche transeuropäischen Strecken anbieten, für die keine größeren Infrastrukturmaßnahmen notwendig sind.

    Dazu gehören etwa durchgehende Verbindungen zwischen Amsterdam und Rom, Paris und Warschau oder Berlin und Barcelona. Mit Fahrzeiten von rund 13 Stunden sollen diese Städte untereinander erreichbar sein. In einer zweiten Phase soll dann auch der süddeutsche Raum stärker mit Zielen in Ost- und Südeuropa sowie Skandinavien angebunden werden.

    Der Bund unterstützt die Bahn mit Milliarden, damit für mehr Klimaschutz mehr Menschen Zug fahren, statt ins Auto oder Flugzeug zu steigen. Bis 2026 soll die Sitzplatzkapazität im Fernverkehr um weitere 20 Prozent wachsen. Ab Juni fahren auch neue ICE-Züge mit 13 statt der üblichen 12 Wagen auf der Strecke Hamburg-Frankurt-Chur. Sie haben 918 Sitzplätze.

    Auch auf den zwei Strecken des privaten Fernzug-Anbieters Flixtrain gibt es Änderungen zum 13. Dezember. Die Züge auf der Strecke Köln-Hamburg werden erstmals auch in Bremen halten. Die Züge zwischen Köln und Berlin halten künftig auch in Stendal, Gütersloh und Hamm.

    Mehr: Gewerkschaft kritisiert Haltung der Bahn zu Frauenförderung

    • HB
    • dpa
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