Einzelhandel: Douglas steigert Umsatz – arbeitet aber weniger profitabel
Düsseldorf. Die Parfümeriekette Douglas hat im wichtigen Weihnachtsgeschäft mehr in ihren Online-Shops verkauft und damit den Umsatz gesteigert. Doch die Kunden achteten mehr auf den Preis – die Kette arbeitete dadurch weniger profitabel. An der Börse gaben Douglas-Aktien daher am Montagmorgen um 2,5 Prozent nach.
„Das Umfeld, in dem wir uns bewegen, bleibt herausfordernd, da makroökonomische und geopolitische Entwicklungen weiterhin die Verbraucherstimmung belasten und die Preissensibilität der Kundinnen und Kunden erhöhen“, bilanzierte Douglas-Chef Sander van der Laan.
Der Einzelhändler habe im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 den Umsatz um 1,7 Prozent auf rund 1,67 Milliarden Euro gesteigert. Vor allem in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden hätten sich die Umsätze dabei im Dezember schwächer als erwartet entwickelt, in Mittel- und Osteuropa zeigten sie sich indes stark. Die Online-Umsätze legten um 4,2 Prozent zu, in den Filialen stiegen sie leicht um 0,4 Prozent.
Bei ihren Einkäufen achteten die Kunden verstärkt auf die Preise. Die Unsicherheit der Verbraucher im wichtigen Geschäft über die Feiertage sei hoch gewesen, beklagte Douglas. Die bereinigte Ebitda-Marge sank auf 19,9 Prozent - nach 21,5 Prozent vor Jahresfrist. Damit liegt sie aber über der erwarteten Marge im Gesamtjahr.
Der Düsseldorfer Konzern hat für 2025/26 Umsätze zwischen 4,65 und 4,80 Milliarden Euro in Aussicht gestellt, die bereinigte Ebitda-Marge soll bei 16,5 Prozent liegen. Mittelfristig soll der Umsatz dann im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich wachsen – bei einer weiter stabilen bereinigten Ebitda-Marge.