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Fitness-Start-up Freeletics erhält 25 Millionen Dollar Finanzierung

Die Finanzinvestoren sind überzeugt, dass die Münchener Firma eine große Zukunft hat. Dabei zahlen nur die wenigsten Nutzer für die Fitness-App.
16.09.2020 - 14:55 Uhr Kommentieren
Digitale Präventionsanwendungen sollen Krankheiten vorbeugen. Quelle: Taxi/Getty Images
Anleitung per App

Digitale Präventionsanwendungen sollen Krankheiten vorbeugen.

(Foto: Taxi/Getty Images)

München Die Finanzinvestoren glauben an Freeletics: Das Münchener Start-up hat sich erneut eine zweistellige Millionensumme bei Risikokapitalgebern gesichert. Mit den 25 Millionen Dollar will CEO Daniel Sobhani weltweit expandieren und neue Geschäftsfelder erschließen.

„Die Investoren sind sehr zufrieden mit unserer Entwicklung und glauben fest daran, dass wir erst am Anfang stehen“, sagte Sobhani dem Handelsblatt. Zuletzt hat Freeletics vor knapp zwei Jahren 45 Millionen Dollar eingesammelt. Kurz zuvor hatten die Gründer ihre Firma an Finanzinvestoren verkauft.

Mit Jazz Venture Partners und Causeway Media Partners sind zwei der Geldgeber von 2018 wieder mit dabei. Dazu kommt der tschechische Finanzinvestor KKCG.

„In der aktuellen Situation sind die Bedeutung von digitaler Fitness und die Innovationskraft der Branche größer als jemals zuvor“, sagte John Spinale, Managing Partner von Jazz. „Mit konsequenten Innovationen, die immer der Zeit voraus waren, hat sich Freeletics in den letzten Jahren perfekt positioniert, um weiterhin die globale Fitnessbranche zu dominieren.“ Jetzt sei der richtige Zeitpunkt, die nächsten Schritte dafür einzuleiten, um weitere Märkte und Zielgruppen zu erschließen.“

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    Freeletics bietet eine Fitness-App, mit der sich Athleten individuell coachen lassen. Dazu nutzt die 2013 gegründete Firma Künstliche Intelligenz, die sich auf die Anforderungen der Sportler einstellt. Gleichzeitig können die Nutzer ihre eigenen Wünsche äußern, die dann von dem Programm berücksichtigt werden.

    130 Millionen Mal hätten Sportler die App dieses Jahr geöffnet, sagte Sobhani. Allerdings: Von den vielen Millionen Nutzern zahlen nur 600.000. Mit diesen Abonnements verdient Freeletics sein Geld. Zum Umsatz macht das Unternehmen keine genauen Angaben. Es handele sich um einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag, führte Sobhani aus. Auch zur Bewertung gibt sich der Manager vage, sie liege im dreistelligen Millionenbereich. Freeletics beschäftigt 165 Mitarbeiter.

    Der Chef von Freeletics kann mit dem Geld der Finanzinvestoren jetzt weltweit expandieren. Quelle: Freeletics
    Daniel Sobhani

    Der Chef von Freeletics kann mit dem Geld der Finanzinvestoren jetzt weltweit expandieren.

    (Foto: Freeletics)

    Es kämpfen Hunderte Sport-Apps um die Gunst der Konsumenten. Viele haben sich spezialisiert: Strava etwa auf Läufer und Radler, Komoot auf Wanderer und Radfahrer. Freeletics ist der Fitnesstrainer fürs Wohnzimmer. „Wir sind sehr stark in der Personalisierung“, so Sobhani.

    Die großen Deals auf diesem Feld liegen ein paar Jahre zurück. Mitte des vergangenen Jahrzehnts gab der Sportartikelhersteller Under Armour rund eine Dreiviertelmilliarde Dollar für drei unterschiedliche Fitness-Apps aus. Konkurrent Adidas schluckte den App-Anbieter Runtastic vor fünf Jahren für gut 200 Millionen Euro. So recht ausgezahlt haben sich die Übernahmen nicht. Adidas hat Runtastic inzwischen eingegliedert und den Namen des Start-ups in den Hintergrund gedrängt.

    Mit dem frischen Geld will Sobhani außerhalb Europas um neue Kunden werben, in Nord- und Südamerika sowie in Japan. Außerdem schaut er sich zusätzliche Geschäftsfelder an. So kämen Apps für weitere Sportarten infrage, für Yoga etwa oder für Läufer. Möglich sei auch, ins Firmenkundengeschäft einzusteigen.

    Mehr: Die Rekordjagd von Adidas ist vorbei.

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