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PilotenstreikEurowings will Streikfolgen begrenzen – Kritik an Gewerkschaft

Die Piloten der Airline Eurowings haben einen Streik ab kommenden Montag angekündigt. Der Geschäftsführer will die Streikfolgen gering halten. 15.10.2022 - 14:49 Uhr Artikel anhören

Die Eurowings-Piloten streiken ab Montag für bessere Arbeitszeiten.

Foto: dpa

Berlin. Der Ferienflieger Eurowings bemüht sich nach eigenen Angaben um eine Begrenzung der Streikfolgen in der kommenden Woche und warnt die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) vor einem Arbeitsplatzabbau. „Wir tun alles in unserer Macht stehende, um die Auswirkungen dieses Streiks so gering wie möglich zu halten, inklusive der Umbuchung auf Partner-Airlines der Lufthansa Group“, erklärte der für Finanzen und Personal zuständige Eurowings-Geschäftsführer Kai Duve am Sonntag.

Die Gewerkschaft hatte am Freitag die Piloten im Tarifstreit über bessere Arbeitszeiten zu einem dreitägigen Streik aufgerufen, der am Montag beginnen soll. Das vom Arbeitgeber vorgelegte Angebot sei nicht verhandlungsfähig, hatte VC erklärt.

Die Verhandlungen seien damit erneut gescheitert. Die Gewerkschaft fordert längere Ruhezeiten und kürzere Einsätze, weil das Cockpit-Personal überlastet sei. Das Management hatte die Forderungen als maßlos bezeichnet. Sie würden 20 Prozent der Flüge unmöglich machen und Arbeitsplätze gefährden.

„Die Gewerkschaft schneidet mit ihrer Verweigerungshaltung scharf in die Perspektiven der Eurowings Deutschland ein“, erklärte Duve nun. „Sie zwingt Eurowings damit unausweichlich in eine Schrumpfung des deutschen Flugbetriebs und gefährdet Arbeitsplätze – nicht nur im Cockpit.“
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Über die konkreten Auswirkungen des Streikaufrufs werde Eurowings zu einem späteren Zeitpunkt informieren. Eurowings Europe und Eurowings Discover seien von dem Streikaufruf nicht betroffen.

Piloten der Lufthansa-Tochter hatten bereits Anfang Oktober die Arbeit für einen Tag niedergelegt. Die Airline musste rund 250 Flüge absagen. Etwa 30.000 Passagiere mussten ihre Reisepläne ändern.

rtr
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