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Autobauer GM stellt Aktivitäten in Australien und Neuseeland ein – Thailand-Werk wird verkauft

General Motors will sich aus unprofitablen Märkten zurückziehen. Das GM-Werk in Thailand geht an den chinesischen Autobauer Great Wall.
17.02.2020 Update: 17.02.2020 - 11:47 Uhr Kommentieren
Die australische GM-Marke soll 2021 auslaufen. Quelle: AFP
Holden-Händler in Melbourne

Die australische GM-Marke soll 2021 auslaufen.

(Foto: AFP)

New York, Peking Der US-Autobauer General Motors (GM) zieht sich aus immer mehr Märkten außerhalb der USA und Chinas zurück. In Australien und Neuseeland würden die Vertriebs-, Entwicklungs- und Ingenieur-Aktivitäten eingestellt, die australische GM-Marke Holden laufe 2021 aus, teilte GM am späten Sonntagabend mit.

Außerdem will die chinesische Great Wall Motor das Produktions- und ein Motorenwerk von GM in Thailand kaufen. Die Transaktion soll bis Ende 2020 abgeschlossen sein. Diese Umstrukturierungen lässt sich der größte US-Autobauer 1,1 Milliarden Dollar kosten.

Damit setzt GM den vor Jahren gestarteten Rückzug aus weniger rentablen Ländern fort. Die Autoproduktion in Down Under war bis auf Holden bereits 2017 beendet worden. General Motors konzentriere sich „auf Märkte, in denen wir die richtigen Strategien haben, um robuste Renditen zu erzielen“, erklärte GM-Chefin Mary Barra. Die Investitionen sollten künftig zunehmend in den Ausbau der Elektromobilität und autonomes Fahren fließen.

General Motors steht wegen der wachsenden Konkurrenz von Tesla unter Druck. Während der Elektroautopionier aus dem Silicon Valley inzwischen Gewinne erzielt, müssen GM und die übrigen traditionellen Autobauer enorme Summen für den Wechsel in das Elektrozeitalter stecken. 2017 hatte sich GM aus Europa zurückgezogen und seine verlustreiche Tochter Opel an den französischen PSA-Konzern verkauft.

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    In Australien und Neuseeland herrscht wie Großbritannien Linksverkehr. Weitere Investitionen in den Bau von Fahrzeugen mit Rechtslenkung habe GM aber nicht rechtfertigen können, nachdem der Umsatz von Holden eingebrochen sei, erläuterte GM-Präsident Mark Reuss. Australiens Premierminister Scott Morrison zeigte sich enttäuscht und verärgert über die Entscheidung.

    Holden war lange Zeit eine der meistverkauften Automarken des Landes. 1948 war das erste lokal hergestellte Serienauto mit einem Holden-Emblem vom Band gelaufen. In den vergangenen Jahren haben neben GM auch Toyota und Ford Australien den Rücken gekehrt und ihre Produktionen vor Ort geschlossen.

    Mehr: Der schnelle Erfolg der Elektroautos hat die großen Hersteller überrascht. Während Tesla auf einmal Gewinne erzielt, legen Ford und GM einen Verlust vor.

    • rtr
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