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Brandanschlag auf TeslaFabrik bis Ende nächster Woche ohne Strom

Die Produktion in Grünheide steht nach einem Anschlag auf die Stromversorgung still. Der US-Elektroautobauer kämpft mit dem Wiederhochfahren der Produktion. Tesla-Chef Elon Musk nennt die Tat „extrem dumm“.Thomas Jahn, Michael Verfürden 07.03.2024 - 08:10 Uhr
Tesla-Werk in Grünheide: Die Produktion steht bis mindestens Ende der Woche still. Foto: REUTERS/Lisi Niesner

Düsseldorf. Ein mutmaßlicher Brandanschlag hat am Dienstag die Produktion des Elektroautobauers Tesla in seinem Werk in Grünheide bei Berlin lahmgelegt. Am frühen Morgen sorgte der Brand an einem Hochspannungsmast in rund zehn Kilometer Entfernung für einen Stromausfall.

Die Fabrik in Grünheide wurde komplett geräumt, so das Unternehmen. In mehreren Städten und Gemeinden der Region fiel der Strom zeitweise aus. Die Brandenburger Polizei geht von Brandstiftung aus. Das Landeskriminalamt nahm Ermittlungen auf. Den Schaden zu beheben könnte eine Zeit lang dauern: Noch bis Ende nächster Woche werde die Fabrik ohne Strom sein, sagte eine Sprecherin des Unternehmens am Mittwochabend zur Nachrichtenagentur Reuters.

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) verurteilte den mutmaßlichen Brandanschlag. „Ein solcher Anschlag auf unsere Strominfrastruktur ist eine schwere Straftat, die durch nichts zu rechtfertigen ist“, erklärte Faeser am Dienstag in Berlin. Wirtschaftsminister Robert Habeck forderte rasche Aufklärung und Ahndung. „Gewalt und Sabotage dürfen kein Mittel der Auseinandersetzung sein“, sagte der Grünen-Politiker.

In Folge des Anschlags auf die Stromversorgung des Tesla-Werks in Brandenburg muss der Autobauer seine Produktion vorerst aussetzen. Es entstehe „ein wirtschaftlicher Schaden im hohen neunstelligen Bereich“, erklärte Werksleiter Andre Thierig.

Zu der Tat hatte sich die linksextremistisch eingestufte „Vulkangruppe“ in einem Schreiben bekannt. Darin wirft die Gruppe Tesla „extreme Ausbeutungsbedingungen“ vor und fordert die „komplette Zerstörung der Gigafactory“.

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