Elektroauto: Das sind die Probleme des neuen VW ID.7
Mit dem neuen Modell will der Konzern vor allem international punkten.
Foto: ReutersNew York, Shanghai. Acht Uhr morgens in New York, 14 Uhr in Berlin, 20 Uhr in Shanghai: In drei Zeitzonen gleichzeitig präsentierte Volkswagen am Montag seine erste vollelektrische Limousine ID.7. Schon das Setting macht klar: Mit ihrem neuesten Modell wollen die Wolfsburger vor allem international punkten.
Im Herbst soll das Auto in Europa und China auf den Markt kommen. In Amerika visiert VW einen Start für 2024 an. Um etwa die gleiche Zeit soll in Europa noch eine Kombivariante erscheinen. Von einem „Weltauto“ sprach VW im Vorfeld der Präsentation in Shanghai, wo am Dienstag die weltgrößte Automesse beginnt. Mit diesem Anspruch soll der ID.7 in einer Liga mit Bestsellern wie Käfer, Golf oder Tiguan spielen.
Allerdings sind Experten skeptisch, ob das gelingt. „Das Auto hat für die USA eigentlich die falsche Form – und für China womöglich zu wenig digitale Features“, sagt Stefan Bratzel, Direktor am Center of Automotive Management in Bergisch Gladbach.
Die neue Elektro-Limousine soll für VW Marktanteile in den USA und China erobern.
Foto: VWAuch wird der Preis entscheidend für den internationalen Erfolg des Modells sein. In Deutschland soll der ID.7 zum Start in der günstigsten Variante 55.000 Euro kosten. Die Basispreise für China und Amerika stehen laut Volkswagen noch nicht fest.