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Elektromobilität Wie Tesla seinen Absatz in Russland auf einen Schlag verdoppeln könnte

Tesla besitzt weder Autohäuser noch Ladesäulen in Russland. Dennoch steigt der Absatz dort sprunghaft – einem Elektronikhändler sei dank.
16.07.2018 - 13:11 Uhr Kommentieren

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Düsseldorf Für den US-Elektroautobauer Tesla ist eine unerwartete Erfolgsmeldung: In Russland könnten sich die Absatzzahlen des kalifornischen Unternehmens schlagartig verdoppeln – und das, obwohl Tesla im größten Land der Welt kein einziges Autohaus betreibt und auch keine Ladesäulen anbietet.

Möglich macht das der Onlineshop des russischen Elektronikhändlers Svyaznoy, der zum Firmenimperium des Milliardärs Alischer Usmanow gehört. Seit Juni können Kunden aus Russland über die Homepage von Svyaznoy Teslas Model S und Model X bestellen. Im vergangenen Monat wurden auf diese Weise 236 Elektroautos von Tesla bestellt.

Das klingt nach nicht viel – doch mit diesen Bestellungen dürfte die Anzahl registrierter Tesla-Modelle in Russland signifikant steigen. Denn seit 2014 wurden in Russland lediglich 300 Teslas zugelassen.

Über die Homepage von Svyaznoy können Käufer in Russland wie Kunden in anderen Ländern den Tesla-Konfigurator nutzen und sich ihr eigenes Fahrzeug zusammenstellen. Allerdings ist eine Bestellung nur gegen eine Anzahlung möglich. Geliefert werden die Fahrzeuge zu einer der 5500 Svyaznoy-Filialen in Russland.

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    Tesla-Kunden in Russland müssen sich aber in Geduld üben. Denn von der Bestellung bis zur Lieferung können gut vier Monate vergehen. Die Fahrzeuge werden von den USA zunächst in eine Tesla-Fabrik in den Niederlanden verschifft und danach weiter nach Russland transportiert.

    Doch die Lieferung dauert nicht nur länger – sie ist auch teurer. Im Vergleich zu Kunden aus Westeuropa müssen russische Kunden einen Aufpreis von bis zu 60 Prozent hinnehmen. Verantwortlich dafür sind Zollaufschläge, diverse Gebühren und teure Genehmigungsverfahren.

    Dennoch sind die Elektroautos von Tesla gerade bei russischen Tech-Unternehmern und Top-Managern beliebt. Sie sind bereit, ein Model S oder ein Model X selbst mit diesem Aufpreis zu erwerben – schon in den USA können beide Modelle je nach Konfiguration mehr als 100.000 Dollar kosten.

    Zu den prominentesten russischen Tesla-Besitzern gehören neben dem Milliardär und Chelsea-Besitzer Roman Abramowitsch und Mail.ru-Chef Dmitry Grishin auch Herman Gref, Chef der größten russischen Bank Sberbank.

    Mit Material von Bloomberg.

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