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ElektroautoMercedes will Elektromarke EQ auslaufen lassen

Der Autobauer plant, ab 2024 bei batterieelektrischen Neuwagen auf das Zusatzlogo EQ zu verzichten. Damit würde ein Verwirrspiel bei den Modellnamen enden.Franz Hubik 16.01.2023 - 12:09 Uhr Artikel anhören

Durch die Abkehr vom Verbrenner wird eine eigene Elektro-Marke überflüssig.

Foto: Daimler AG

Wien. Luxus hat für Mercedes-Benz viele Facetten. Um möglichst alle ökonomisch auszuschlachten, hat der Autobauer in den vergangenen Jahrzehnten eine Reihe von Submarken rund um das Sternenlogo gruppiert. Die Tuningtochter AMG soll die sportlichen Fahrer überzeugen, die G-Klasse steht für die Oberklasse im Gelände und Maybach für besonders opulentes Reisen.

Vergleichsweise neu ist dagegen die Elektromarke EQ. Der Name steht für „Electric Intelligence“ und wird seit 2019 für die Typenbezeichnungen der vollelektrischen Mercedes-Modelle verwendet – vom kompakten EQA bis zur Spitzenlimousine EQS. Doch das dürfte sich bald ändern. Ab 2024 sollen alle neuen Stromer mit Stern auf das Zusatzlogo verzichten, erfuhr das Handelsblatt aus Konzernkreisen.

Final beschlossen ist die Sache zwar noch nicht. Intern zeichnet sich aber ab, dass die künftigen Fahrzeuggenerationen unabhängig von der Antriebsart wieder unter ihren alten Namen vermarktet werden. Aus dem EQE würde dann beispielsweise langfristig die E-Klasse, aus dem EQC würde der GLC. Mercedes wollte sich dazu nicht äußern.

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