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IndustrieChemie-Firma baut um – „Flucht aus Deutschland kommt nicht infrage“

Der Chemiehersteller CHT investiert trotz Krise in Deutschland. Chefin Eva Baumann startet einen lehrreichen Totalumbau und sagt, was den Kern der deutschen Wirtschaft für sie ausmacht.Bert Fröndhoff 30.09.2025 - 12:57 Uhr Artikel anhören
Eva Baumann: Führt seit 2024 die Tübinger Chemiegruppe CHT. Foto: PR [M]

Düsseldorf. Es sind schockierende Nachrichten aus der deutschen Chemie: Die Branche produziert so schwach wie seit 1991 nicht mehr, verkündete der Industrieverband VCI im September. Konjunkturkrise, teure Energie und Bürokratie belasten die gut 2000 Chemie-Mittelständler bereits seit mehreren Jahren. Dennoch stimmen viele Firmen keinen Abgesang auf den Standort an. Stattdessen kämpfen sie.

Eine von ihnen ist die CHT-Gruppe aus Tübingen. „Eine Flucht aus Deutschland kommt für uns nicht infrage“, sagt Eva Baumann, Sprecherin der CHT-Geschäftsführung, im Gespräch mit dem Handelsblatt. „Natürlich fordern uns hohe Energiekosten, Auflagen und regulatorische Anforderungen heraus. Aber wir glauben fest an den Standort Deutschland und werden hier weiter investieren.“

Ihr Rezept gegen die Krise: ein Komplettumbau von Portfolio und Organisation, wie er bei Mittelständlern selten zu beobachten ist – und der Erkenntnisse für andere Unternehmen liefert.

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