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Luftfahrt Airbus bleibt länger als erwartet bei niedrigen Produktionsraten

Der Markt für Zivilflugzeuge erholt sich langsamer, als das deutsch-französische Unternehmen gehofft hat. Das gilt gerade für Langstreckenjets.
21.01.2021 - 18:51 Uhr Kommentieren
Die Produktion des Gewinntreibers wird langsamer hochgefahren als zunächst gedacht. Die Nachfrage auf der Langstrecke erholt sich aktuell noch weniger. Quelle: AFP
Airbus A320

Die Produktion des Gewinntreibers wird langsamer hochgefahren als zunächst gedacht. Die Nachfrage auf der Langstrecke erholt sich aktuell noch weniger.

(Foto: AFP)

Paris Airbus steigert die Produktion der A320-Familie, seines wichtigsten Umsatz- und Gewinnträgers, im dritten Halbjahr von derzeit 40 Stück pro Monat auf 43. Im vierten Quartal sollen es 45 werden. „Dieser jüngste Produktionsplan stellt einen langsameren Hochlauf dar als die zuvor geplanten 47 Flugzeuge pro Monat ab Juli“, teilte das Unternehmen am Donnerstagnachmittag mit.

Die monatliche A220-Produktionsrate, dabei geht es um das von Bombardier übernommene kleinste Zivilflugzeug von Airbus, werde planmäßig ab Ende des ersten Vierteljahrs 2021 von vier auf fünf Flugzeuge pro Monat angehoben. Die Produktion von Großraumflugzeugen („wide bodies“) will der deutsch-französische Konzern vorerst auf dem aktuellen Niveau belassen. Das bedeutet: fünf Jets vom Modell A350 und zwei vom Typ A330. „Mit dieser Entscheidung wird eine mögliche Ratenerhöhung für den A350 auf einen späteren Zeitpunkt verschoben“, präzisiert das Unternehmen.

Vor knapp zwei Wochen, bei der Vorstellung der 466 Auslieferungen für das vergangene Jahr, hatte Airbus-Chef Guilaume Faury sich noch optimistischer geäußert. Konkrete Zahlen hatte er allerdings nicht genannt. Etwas sybillinisch sagt das Unternehmen nun: „Mit diesen neuen Raten bewahrt Airbus seine Fähigkeit, die Kundennachfrage zu bedienen, und schützt gleichzeitig seine Fähigkeit, sich weiter anzupassen, wenn sich der globale Markt weiterentwickelt.“ Die Lockdown-Maßnahmen in Europa und Nordamerika, aber auch der erneute Ausbruch der Corona-Epidemie in China stellen keine guten Vorzeichen für eine baldige, kräftige Belebung des internationalen Flugverkehrs dar.

Besonders betroffen sind die Großraumflieger, die vorzugsweise auf den transkontinentalen Strecken eingesetzt werden. Auf diesen Strecken ist die Nachfrage nach Flügen besonders schwach. Die „single aisles“ dagegen, Jets mit einem Gang zwischen den Sitzreihen, dienen eher dem nationalen und intrakontinentalen Verkehr und erfreuen sich stärkerer Nachfrage. Airbus erwartet jetzt, dass der Markt für Verkehrsflugzeuge „zwischen 2023 bis 2025 wieder das Niveau von vor Covid-19 erreichen wird“.

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