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Bahntechnik Wie der Zugverkehr aus der Cloud heraus gesteuert werden soll

Software könnte Tausende Stellwerke überflüssig machen. Die Züge sollen mit Hilfe der Technik künftig pünktlicher fahren. Und die Wartungskosten sinken.
07.05.2021 - 04:00 Uhr Kommentieren
Ein zentrales System sorgt für Sicherheit. Quelle: dpa
Cloudbasierte Bahntechnik

Ein zentrales System sorgt für Sicherheit.

(Foto: dpa)

München Wenn Siemens-Chef Roland Busch gefragt wird, was denn die wirklich entscheidende Innovation des größten deutschen Technologiekonzerns sei, hat er eine Antwort parat: Das Stellwerk in der Cloud. Die softwarebasierte Technologie soll Tausende Stellwerke an den Eisenbahnstrecken dieser Welt überflüssig machen, der Zugverkehr aus der Cloud heraus gesteuert werden.

Die Züge senden ihre Positionsdaten an ein zentrales System, das für Sicherheit sorgt, Weichen stellt und Fahrstrecken verwaltet. „Stellwerke in der Cloud sind ein echter Quantensprung für die Bahnindustrie, denn sie digitalisieren Signaltechnik und machen sie fähig für die Cloud“, sagt Michael Peter, Vorstandschef von Siemens Mobility.

Laut einer Roland-Berger-Studie wird der Weltmarkt für Bahntechnik von 177 Milliarden Euro bis 2025 auf 204 Milliarden Euro wachsen. Stimulierend wirkten Konjunkturprogramme und die steigende Nachfrage nach nachhaltigen Mobilitätslösungen, sagt Alstom-Chef Henri Poupart-Lafarge, Vorsitzender des Verbands der europäischen Eisenbahnindustrien UNIFE.

Das Wachstum führt zu Engpässen auf den Strecken. Mithilfe der digitalen Steuerung sollen die Züge nun pünktlicher, Störungen seltener und der Service günstiger werden. Norwegen stellt als eines der ersten Länder mit Siemens-Hilfe derzeit komplett um, in Österreich wurde vor einigen Monaten das erste Cloud-Stellwerk in Betrieb genommen.

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