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HNA und Gießener Allgemeine Verlagshäuser der Tageszeitungen fusionieren

Die Verlagshäuser der beiden hessischen Tageszeitungen „Gießener Allgemeine“ und „Hessische/Niedersächsische Allgemeine“ sollen ab 1. März zusammengelegt werden. Nun müssen die Kartellbehörden noch zustimmen.
21.02.2017 - 14:44 Uhr Kommentieren
Mit der neuen Zeitungsholding Hessen nimmt die Konzentration im Tageszeitungsmarkt noch weiter zu. Quelle: dpa
HNA und Gießener Allgemeine

Mit der neuen Zeitungsholding Hessen nimmt die Konzentration im Tageszeitungsmarkt noch weiter zu.

(Foto: dpa)

Kassel/Gießen Die Verlagshäuser der hessischen Tageszeitungen „Gießener Allgemeine“ und „Hessische/Niedersächsische Allgemeine“ wollen fusionieren. Die Aktivitäten des Mittelhessischen Druck- und Verlagshauses (Gießen) und der Dierichs-Mediengruppe (Kassel) sollen zum 1. März in der neuen Zeitungsholding Hessen mit Sitz in Kassel zusammengeführt werden, wie der Geschäftsführer der Ippen-Verlagsgruppe, Daniel Schöningh, am Dienstag mitteilte. Beide hessischen Verlage sollen ihre Eigenständigkeit und eine Geschäftsführung vor Ort behalten. Die Kartellbehörden müssen noch zustimmen. Zuvor hatte der Hessische Rundfunk über die geplante Fusion berichtet.

Die Dierichs-Mediengruppe („HNA“) gehört zur Ippen-Gruppe Münchener Zeitungs-Verlag. Das Mittelhessische Druck- und Verlagshaus mit seinen Tageszeitungen „Gießener Allgemeine“, „Wetterauer Zeitung“ und „Alsfelder Allgemeine“ war bislang eine Familiengesellschaft.

Die beiden hessischen Verlagshäuser kommen nach Angaben von Schöningh auf eine Auflage von insgesamt rund 250.000 Exemplaren in der Vermarktung. Für die Redaktionen gebe es noch keine Planungen, erklärte der Geschäftsführer.

Mit der neuen Zeitungsholding Hessen wollen sich die Verlage nach eigenen Angaben breiter für künftige Herausforderungen aufstellen. „Der Zusammenschluss soll auch die Kräfte bündeln für neue Aktivitäten, sei es im klassischen Geschäft oder in der digitalen Welt“, teilte Schöningh mit.

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