Unternehmen: So gut sind deutsche Konzerne für die nächste Krise gewappnet
Auch mit Blick auf weitere Bilanzkennzahlen wie Profitabilität, Barvorräte, Schulden, Cashflow und Eigenkapital sind die meisten börsennotierten Unternehmen gut gerüstet – sogar für eine nächste konjunkturelle Schwächephase, die die erratische Handelspolitik des US-Präsidenten Donald Trump international auslösen könnte. Das zeigt der Handelsblatt-Stresstest, eine umfassende Analyse der Konzernbilanzen.
„Je auskömmlicher die Margen im Vorfeld einer Krise sind, desto größer ist der Puffer, um vorübergehende Umsatzeinbußen abzufedern“, sagt Bilanzexperte Kai Lehmann vom Vermögensverwalter Flossbach von Storch mit Blick auf sich bereits abzeichnende Ertragseinbußen im laufenden Jahr infolge des von US-Präsident Donald Trump angezettelten Handelskonflikts mit Zöllen und Gegenzöllen.
Doch Berechnungen des Handelsblatt Research Institute zeigen auch, dass der Finanzüberschuss (Cashflow) bei einigen Unternehmen bereits unter Druck gerät. Eine große Branche steht dabei besonders im Fokus.