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Vaillant-Chef„Eine negative Wärmepumpen-Debatte gibt es nur in Deutschland“

Der Geschäftsführer des Viessmann-Konkurrenten erklärt, warum Wärmepumpen ihm ähnlich viel Umsatz bringen wie Gasheizungen – und er zuletzt trotzdem Kurzarbeit angemeldet hat.Catiana Krapp 31.10.2023 - 13:46 Uhr Artikel anhören

„Für mich war die Wärmepumpe schon immer eine faszinierende Technologie.“

Foto: Handelsblatt

Remscheid. Es ist der erste kalte Tag des Herbstes, an dem Vaillant-Chef Norbert Schiedeck das Handelsblatt zum Interview empfängt. Der Start der Heizsaison bringt für den Heizungshersteller allerdings keine positiven Aussichten mit sich. „Vor uns liegen einige schwächere Monate“, sagt Schiedeck im Interview.

Mitten im Bergischen Land in der Stadt Remscheid baut Vaillant mittlerweile nicht nur Gasheizungen, sondern auch moderne Wärmepumpen. Doch die Nachfrage dafür ist bei Weitem nicht so hoch wie erwartet. Zuletzt musste Vaillant für einige Mitarbeitende Kurzarbeit anmelden.

Die große Heizungsdebatte in Deutschland wundert Schiedeck. Er selbst heizt seit 2007 mit einer Wärmepumpe und ist überzeugt: „Die Wärmepumpe ist für die Mehrheit der Gebäude die geeignete Lösung.“ Er räumt zugleich ein, dass die neue Technologie die Branche verändert: „Vermutlich werden einige europäische Heizungsbauer verschwinden.“

Lesen Sie hier das ganze Interview mit Norbert Schiedeck:

Herr Schiedeck, Sie und andere Heizungsbauer haben Ihre Produktionskapazitäten für Wärmepumpen massiv ausgebaut – ausgerechnet jetzt bricht die Nachfrage ein. Werden Wärmepumpen bald billiger?
Sicherlich können wir Wärmepumpen in den nächsten Jahren effizienter und somit etwas günstiger produzieren. Aber die Herstellungskosten einer Wärmepumpe haben nur einen geringen Einfluss auf die Rechnung, die beim Hausbesitzer ankommt. Zwei Drittel davon sind Installationskosten, die insbesondere durch Inflation beziehungsweise Lohnsteigerungen beeinflusst werden. Insofern gehe ich nicht von sinkenden Preisen aus.

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