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Dow Jones, S&P 500, NasdaqUS-Börsen schließen nach Fed-Entscheid im Plus

Die US-Notenbank hat die Zinsen wie erwartet nicht angetastet. Die Indizes liegen zum Börsenschluss nach der Verkündung leicht im Plus. 20.03.2024 - 21:44 Uhr aktualisiert
Blick auf das Straßenschild der US-Börse.  Foto: dpa

New York. An der Wall Street haben Anleger am Mittwoch erleichtert auf das weiterhin grüne Licht der US-Notenbank für mehrere Zinssenkungen in diesem Jahr reagiert. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte gewann 1,0 Prozent auf 39.512 Punkte.

Der technologielastige Nasdaq rückte 1,3 Prozent auf 16.369 Punkte vor und der breit gefasste S&P 500 legte 0,9 Prozent auf 5.225 Punkte zu.

Die Währungshüter um Zentralbank-Chef Jerome Powell beschlossen, den Leitzins in der Spanne von 5,25 bis 5,50 Prozent zu belassen. Sie signalisierten zugleich, dass er dieses Jahr um 0,75 Prozentpunkte sinken dürfte. „Der Markt ist erleichtert, dass die Fed in diesem Jahr immer noch drei Zinssenkungen prognostiziert. Die jüngsten zu hohen Inflationswerte haben den Plan der Fed bisher nicht entgleisen lassen“, sagte Irene Tunkel, Chefstrategin für US-Aktien bei BCA Research.

Powell ging auf die im Januar und Februar höher als erwartet ausgefallenen Inflationsdaten ein und betonte, dass diese saisonal beeinflusst sein könnten und das Gesamtszenario sich dadurch nicht verändere. Portfolio-Manager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners sagte, der Juni als Termin für die erste Senkung sei „noch lange nicht garantiert, aber er bleibt eine realistische Option.“

Auf Zick-Zack-Kurs gingen die Renditen der US-Staatsanleihen. Nach ersten Einbußen sank die Verzinsung der zehnjährigen US-Treasuries auf 4,283 Prozent von zuvor 4,297 Prozent. Der Dollar-Index, der die US-Devise zu anderen wichtigen Währungen misst, notierte kaum verändert bei 103,46 Punkten. Der Goldpreis zog unterdessen um rund ein Prozent auf 2179 Dollar je Feinunze an.

Blick auf Einzelwerte

Chipotle: Die Fastfoodkette legte mehr als drei Prozent zu, nachdem sie einen Aktiensplit im Verhältnis 50:1 ankündigte. Außerdem hat die Deutsche Bank ihr Kursziel für Chipotle nach oben korrigiert.

Riot Platforms: Die Bank JP Morgan hat den Bitcoin-Miner von „neutral“ auf „overweight“ hochgestuft. Der Kurs von Riot Platforms stieg um mehr als elf Prozent.

PDD Holdings: Die chinesische E-Commerce-Plattform hat mit ihren Umsatzzahlen im vierten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahrs die Erwartungen von Analysten übertroffen. Die Aktie legte um mehr als drei Prozent zu.

Signet Jewelers: Die Juwelierkette büßte an der Wall Street mehr als zwölf Prozent ein. Die Firma hatte eine Umsatzprognose veröffentlicht, die unter dem lag, was Analysten erwartet hatten.

Intel: Die Aktien des Halbleiterherstellers legte 0,4 Prozent zu. Zuvor war bekannt geworden, dass Intel im Rahmen des Chip Acts bis zu 8,5 Milliarden US-Dollar an Subventionen und elf Milliarden Dollar an Darlehen von der US-Regierung erhält.

Boeing: Trotz der Aussicht auf steigende Kosten drehten die Aktien von Boeing 3,7 Prozent ins Plus. Der Flugzeugbauer hat mitgeteilt, es würde im ersten Quartal mehr Geld verbrauchen als bisher angenommen. Hintergrund seien die jüngsten Einschränkungen bei der Produktion seiner 737-Serie.

Astera Labs: Die Aktien von Astera Labs sprangen bei ihrem Nasdaq-Debüt um rund 73 Prozent in die Höhe und verhalfen dem Chip-Unternehmen zu einer Marktkapitalisierung von rund 8,5 Milliarden Dollar. Die Aktie wurde mit bis zu 56,25 Dollar gehandelt und lag damit deutlich über ihrem Emissionspreis von 36 Dollar.

Paramount: Die Paramount-Aktien stiegen nach einem einem Medienbericht um rund zwölf Prozent. Das „Wall Street Journal“ berichtete, dass der Finanzinvestor Apollo Global Management eine Offerte in Höhe von elf Milliarden Dollar für das Hollywood-Filmstudio auf den Tisch gelegt habe.

Energiesektor schwächelt

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Energiewerte gerieten unter Druck, nachdem sich die zuletzt im Zuge ukrainischer Angriffe auf russische Raffinerien auf Mehr-Monats-Hochs gestiegenen Ölpreise verbilligt hatten. Aktien des Ölkonzerns Chevron verloren knapp 1,3 Prozent. Die Nordseesorte Brent notierte 1,3 Prozent niedriger bei 86,22 Dollar je Fass.

Analysten rechneten allerdings nur mit vorübergehenden Gewinnmitnahmen. „Der fundamentale Hintergrund hat sich nicht verändert und bleibt angesichts der anhaltenden Raffinerie- und Exportprobleme aus Russland preisstützend“, sagte PVM-Analyst Tamas Varga.

rtr
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