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USATrumps Medienfirma schreibt 2023 Millionenverlust

Das Unternehmen, das auch Truth Social betreibt, hat gut 58 Millionen Dollar Verlust eingefahren. Die erst kürzlich erfolgreich gelistete Aktie reagiert deutlich. 02.04.2024 - 02:24 Uhr aktualisiert
Donald Trumps Medienunternehmen hat einen Verlust von über 50 Million Dollar verbucht. Foto: dpa

New York. Die Medienfirma des früheren US-Präsidenten Donald Trump hat im vergangenen Jahr bei rund 4 Millionen US-Dollar Umsatz einen Verlust von gut 58 Millionen Dollar (heute etwa 54 Millionen Euro) verbucht. Die am Montag veröffentlichten Zahlen der Trump Media & Technology Group (TMTG) zeigen immerhin bei den Erlösen eine Verbesserung im Vergleich zu den knapp 1,5 Millionen Dollar im Jahr 2022.

Damals hatte es dank einer Steuergutschrift noch einen Jahresgewinn von 50,5 Millionen Dollar gegeben. Das Unternehmen betreibt Trumps Social-Media-Netzwerk Truth Social. 

Die Zahlen zeigen, dass der Dienst sich weiterhin schwer damit tut, Werbeerlöse anzulocken. Die Aktie der Firma legte bei ihrem Börsendebüt vergangene Woche dennoch deutlich zu und machte Trump zumindest auf dem Papier um einige Milliarden reicher.

Das Unternehmen warnte nun angesichts hoher Verluste im laufenden Geschäft, dass ihm das Geld ausgehen könnte. Es ist eine in den USA übliche Pflichtwarnung an Anleger, auf die nicht unbedingt eine Pleite folgt. 

Nach der Veröffentlichung der Zahlen am Montag brach der Aktienkurs um 21 Prozent ein. Trump hält 57 Prozent der Anteile an dem Medienunternehmen und habe mit dem Kurssturz eine Milliarde Dollar an Vermögen verloren, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berechnete. Sein Anteil sei nun noch 3,8 Milliarden Dollar wert.

Die Aktie notiert an der Börse unter dem Kürzel DJT – in Anlehnung an Trumps Initialen. In den vergangenen Wochen hat das Papier eine beachtliche Rally hingelegt und liegt seit Anfang Januar immer noch 179 Prozent im Plus. TMTG wählte beim Weg an den Aktienmarkt eine Abkürzung über die Fusion mit einer börsennotierten Unternehmenshülle. An der Wall Street wird dieses Konstrukt Spac genannt. Noch kann Trump seine Anteile nicht verkaufen, da er an Haltefristen gebunden ist.

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dpa, asd
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