Autohersteller: General Motors kommt zurück nach Deutschland
New York. Sieben Jahre ist es her, dass General Motors (GM) Deutschland verlassen hat. 2017 verkaufte der angeschlagene US-Autoriese nach fast 90 Jahren seine Tochter Opel an den heutigen Stellantis-Konzern. GM-Autos sind seither in Deutschland Exoten. Doch geht es nach dem Management unter Konzernchefin Mary Barra, dann soll sich das jetzt ändern.
Seit dem 7. Mai ist GM erneut in Deutschland am Start – zunächst mit einem Modell, dem Elektro-SUV Lyriq der Premiummarke Cadillac. „Wir müssen den Kunden die Marke Cadillac nahebringen“, sagt Europachefin Jaclyn McQuaid im Gespräch mit dem Handelsblatt. „Und dann durch drei Alleinstellungsmerkmale überzeugen: Design, Technologie und Leistung.“
Der Lyriq ist im oberen Preissegment angesiedelt und startet hierzulande bei 80.500 Euro. Das ist deutlich mehr als der US-Einstiegspreis von umgerechnet rund 54.000 Euro (ohne Steuern und Steuerrabatt), was GM mit der besseren Ausstattung erklärt. Dennoch liegt der deutsche Lyriq immer noch rund 7.000 Euro über seinem vergleichbar ausgestatteten US-Pendant, was auch an den Importkosten liegt.