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QuartalszahlenING Deutschland sammelt fast zehn Milliarden Euro an Einlagen ein

Die Bank verdient im ersten Quartal insgesamt fast 500 Millionen Euro vor Steuern. Bei den Einlagen schafft die ING eine Trendwende – und profitiert dabei von ihrer jüngsten Zins-Aktion.Dennis Schwarz 02.05.2024 - 12:03 Uhr
ING Deutschland: Die Bank sammelte Einlagen in Höhe von fast zehn Milliarden Euro ein. Foto: Reuters

Frankfurt. Die ING Deutschland hat ihre Kunden überzeugt, wieder mehr Geld anzulegen. Die Bank verzeichnete im ersten Quartal 2024 Einlagenzuflüsse in Höhe von 9,6 Milliarden Euro – und kehrte damit den Trend der vergangenen Monate um. Seit Sommer waren die Einlagen gesunken: Im dritten Quartal 2023 flossen 5,7 Milliarden Euro ab, im vierten Quartal 2,5 Milliarden Euro.

Per Ende März dieses Jahres stieg die Höhe der Einlagen insgesamt auf 154,8 Milliarden Euro. Das geht aus den am Donnerstagmorgen veröffentlichten Quartalszahlen des niederländischen Mutterkonzerns hervor.

Anfang März hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Einlagenzins, den die EZB Banken zahlt, wenn sie Geld bei ihr parken, zum vierten Mal in Folge nicht verändert. Er liegt weiterhin bei vier Prozent.

ING warb für Extra-Konto mit 3,3 Prozent Zinsen

Die ING Deutschland hatte Anfang Februar eine neue Aktion für ihr sogenanntes Extra-Konto eingeführt. Seitdem erhalten Kunden für sechs Monate 3,3 Prozent Zinsen auf neu eingezahlte Gelder – bis zu einem Betrag von 250.000 Euro.

Das führte dazu, dass der Zinsüberschuss der Bank im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um ein Prozent auf 808 Millionen Euro zulegte. Auch der Provisionsüberschuss stieg in den Monaten Januar bis März im Vorjahresvergleich um fast 17 Prozent auf 120 Millionen Euro.

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Insgesamt sank der Gewinn vor Steuern der ING Deutschland allerdings um knapp acht Prozent auf 495 Millionen Euro. Grund dafür war, dass die Bank 27 Millionen Euro für ausfallgefährdete Kredite zurücklegte. Im Vorjahresquartal profitierte die Bank davon, dass sie 17 Millionen Euro an Risikovorsorge auflösen konnte.

Hauptgewinntreiber war das Geschäft mit Privatkunden. Die Sparte verzeichnete einen Vorsteuergewinn von 382 Millionen Euro – der Wert liegt leicht unter dem des Vorjahresquartals.

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Auch die Firmenkundensparte verdiente weniger. So machte die Bank im Geschäft mit Unternehmenskunden einen Vorsteuergewinn von 113 Millionen Euro, ein Rückgang von 20 Prozent.

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