Gesundheit: Wird die private Krankenversicherung 2025 schon wieder teurer?
Frankfurt. Allein in diesem Jahr sind die Beiträge in der privaten Krankenversicherung (PKV) im Durchschnitt um sieben Prozent gestiegen. Das schätzt der PKV-Verband. Ursächlich dafür dürfte vor allem die Inflation sein, die 2023 bei 5,9 Prozent lag.
Einige Versicherte müssen sich im kommenden Jahr auf noch höhere Prämien einstellen. Grund ist diesmal nicht allein die Teuerung, sondern sind die neuen Sterbetafeln, die die Finanzaufsicht Bafin nun veröffentlicht hat. Die Bafin hat darin die steigende Lebenserwartung berücksichtigt. Für Versicherer können die neuen Berechnungen ein Anlass sein, die Prämien einiger Verträge zu erhöhen.
Wie stark die Beitragsanpassungen insgesamt ausfallen, ist von Vertrag zu Vertrag unterschiedlich. Im schlimmsten Fall rechnen Experten mit Verteuerungen im zweistelligen Prozentbereich.
Im Folgenden ein Überblick, was die Sterbetafeln konkret beinhalten, welche Versicherten mit Beitragserhöhungen rechnen müssen und ob ein Wechsel zurück in die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) sinnvoll ist.