Immobilien: Worauf es beim fairen Vertrag mit dem Hausverwalter ankommt
Düsseldorf. Fast zwei Millionen Eigentümergemeinschaften mit knapp zehn Millionen Eigentumswohnungen gibt es in Deutschland. Die überwiegende Mehrheit wird professionell verwaltet, zeigt die Auswertung des Verbands der Immobilienverwalter Deutschland (VDIV): Seine gut 3800 Mitgliedsunternehmen betreuen etwa 75 Prozent aller Eigentumswohnungen. Die restlichen 25 Prozent teilen mehr als 18.000 weitere Anbieter unter sich auf.
Unter den etwa 22.000 Immobilienverwaltungsunternehmen ein qualifiziertes zu finden, ist für Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) dennoch nicht leicht. Weil das Personal fehlt, sind nicht nur die im VDIV organisierten Unternehmen bei neuen Mandaten inzwischen sehr wählerisch, ergab das aktuelle Branchenbarometer des Verbands. Dabei gilt als Faustregel: Je kleiner die WEG, desto schlechter stehen die Chancen auf einen erfolgreichen Vertragsabschluss.
Was also tun? Zunächst einmal sei wichtig zu verstehen, welche Rolle der Verwalter im Zusammenspiel von (Mit-)Eigentümern und externen Dienstleistern spiele – und welche Befugnisse er habe, betont Sandra von Möller, Vorständin des Verbands Wohnen im Eigentum (WiE). Seit einer Gesetzesänderung 2020 nämlich sind die deutlich gewachsen.