US-Politik: Das sind Trumps Top-Kandidaten für Wirtschaft und Handel
New York, Washington. Donald Trump zeigt sich im Hinblick auf seine zweite Amtszeit als US-Präsident vorbereiteter als beim ersten Mal. Zumindest, was sein Spitzenpersonal betrifft: Kurz nach der Wahl ernannte er seine Wahlkampf-Co-Managerin Susan Wiles zur künftigen Stabschefin im Weißen Haus. Weitere Schlüsselpositionen werden in den kommenden Tagen und Wochen folgen.
Trump kann etwa 4000 Regierungsposten nominieren, darunter mehr als zwei Dutzend Kabinettsmitglieder, die vom US-Senat bestätigt werden müssen. Besonders relevant sind die Topjobs für Wirtschaft, Finanzen und Regulierung. Viele Wähler vertrauen Trump beim Thema Wirtschaft – ein Hauptgrund, warum er Kamala Harris besiegte.
Eine zweite Trump-Regierung hat zudem das Potenzial, die Wirtschaft grundlegend umzugestalten. Der designierte Präsident will neue Importzölle erheben, illegale Einwanderer massenhaft abschieben sowie Steuern senken und staatliche Vorschriften abmildern.
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Vor allem in der Handelspolitik dürfte er nach seiner Amtseinführung am 20. Januar direkt loslegen. Trump habe „mit seinem robusten Mandat sicherlich die Möglichkeit, solche Zölle schnell umzusetzen“, sagte der Princeton-Professor Markus Brunnermeier dem Handelsblatt.
Wer wird Trumps Wirtschafts- und Handelspolitik prägen? Das sind die wichtigsten Kandidaten für die entscheidenden Posten.