SPD: Diese Grafiken zeigen die Hintergründe der Scholz-Kritik
Berlin. Mit einer äußerst schwierigen Ausgangslage startet die SPD mit Bundeskanzler Olaf Scholz an der Spitze in den Bundestagswahlkampf. Nach dem Verzicht von Verteidigungsminister Boris Pistorius will der Parteivorstand den Chef der gescheiterten Ampel-Regierung am kommenden Montag als Kanzlerkandidaten nominieren. In den nächsten drei Monaten muss Scholz den Rückstand zur Union aufholen, um im Amt bleiben zu können.
Der Entscheidung der Parteispitze ging eine zähe Debatte über Pistorius als möglichen Ersatzkandidaten voraus. Immer mehr SPD-Politiker auf Kommunal-, Landes- und Bundesebene hatten sich in den vergangenen Tagen offen für ihn ausgesprochen.
Aus gutem Grund: Pistorius ist in allen Umfragen der mit Abstand beliebteste Politiker Deutschlands. Und es gibt noch weitere Daten von Meinungsforschungsinstituten, die eher gegen Scholz sprechen.