Geburtshilfe: Digitale Begleitung für werdende und neue Mütter
Köln. Wer sich für eine Geburt in der Klinik anmeldet, erhält auch gleich die App dazu: Dieses Angebot an schwangere Frauen machen seit Anfang November 15 Asklepios- und Rhön-Kliniken, die zur Asklepios-Gruppe gehören. Die digitale Betreuung reicht von einigen Wochen vor einer Geburt bis sechs Monate danach.
Sie ist Teil eines neuen sogenannten Qualitätsvertrags, den die Asklepios-Gruppe mit der Barmer und der Techniker Krankenkasse (TK) entwickelt hat. Mittlerweile sind mehr als 40 weitere gesetzliche Kassen dem Vertrag beigetreten.
Kliniken und Krankenkassen können Qualitätsverträge schließen, um zu erproben, ob und wie sich Behandlungswege verbessern lassen. Im Rahmen des Qualitätsvertrages Geburtshilfe können Schwangere in den Kliniken Hebammen-Gruppensprechstunden besuchen und in einer App standardisierte Fragebögen beantworten.
Das Ziel der Kliniken: besser zu verstehen, wie Frauen sich während Schwangerschaft und Geburt gefühlt und wie sie die medizinische Versorgung wahrgenommen haben. Diese Daten stehen dann den Ärztinnen und Ärzten zur Verfügung.
Digitale Hilfe rund um die Geburt
Zudem können die Teilnehmerinnen vor und nach der Geburt zehn digitale Kurse nutzen. Diese informieren über Themen wie Ernährung oder Bewegung in der Schwangerschaft, Neugeborenenversorgung oder das Stillen.