Dow Jones, S&P 500, Nasdaq: US-Börsen schließen uneinheitlich – Politik und Bilanzen im Fokus
Frankfurt. Die US-Börsen haben am Donnerstag keine gemeinsame Richtung gefunden. Zurückhaltend stimmten Anleger unter anderem Sorgen wegen mauer Konzernprognosen und die nächsten Schritte von US-Präsident Donald Trump. Der Dow-Jones-Index schloss 0,3 Prozent tiefer auf 44.747 Punkten. Der technologielastige Nasdaq rückte dagegen 0,5 Prozent auf 19.791 Zähler vor. Der breit gefasste S&P 500 legte 0,4 Prozent auf 6083 Stellen zu.
Die Anleger blickten unter anderem auf die Entwicklungen in der US-Zollpolitik. Für die derzeit zum Teil steigenden Kurse sorgt Experten zufolge etwa die Tatsache, dass sich die Antwort Chinas auf die neuen US-Maßnahmen zunächst in Grenzen gehalten hatte.
Scott Helfstein, Chefstratege beim Broker Global X ETFs, mahnte allerdings zur Vorsicht: „Wir befinden uns in der Ruhe vor dem nächsten Sturm.“ Anhaltend schwankende Aktienpreise erwartet der Experte in nächster Zeit unter anderem angesichts der Unwägbarkeiten rund um die Geopolitik.
Aussicht auf Putin-Trump-Treffen drückt Rüstungswerte
Die Aussicht auf ein Treffen von US-Präsident Donald Trump mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin drückte etwa den Rüstungssektor. Die Aktien von US-Unternehmen wie Northrop Grumman, L3Harris und RTX verloren bis zu 1,2 Prozent.