Bürgerschaftswahl: Trotz deutlicher Stimmverluste – SPD gewinnt Bürgerschaftswahl in Hamburg
Die Sozialdemokraten kamen nach vereinfachter Auszählung der für die Parteien auf den Landeslisten abgegebenen Stimmen auf 33,5 Prozent. Der Erste Bürgermeister Peter Tschentscher bleibt damit voraussichtlich im Amt. Er kann sowohl mit den Grünen als auch mit der CDU Koalitionsverhandlungen führen.
Die CDU kommt als zweitstärkste Kraft auf 19,8 Prozent, die Grünen auf 18,5 Prozent. Nach Schließung der Wahllokale hatten sich beide Parteien nach einigen Prognosen zunächst noch ein Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz zwei geliefert.
Allerdings haben SPD und Grüne im Vergleich mit der Wahl 2020 fast sechs Prozentpunkte verloren. Die Union konnte dagegen ihr Ergebnis der letzten Bürgerschaftswahl, als sie 11,2 Prozent erzielte, fast verdoppeln.
Für die Linke stimmten 11,2 Prozent der Wählerinnen und Wähler, sie erzielte in Hamburg damit erstmalig ein zweistelliges Ergebnis. Die Partei konnte damit auch in der Hansestadt an ihren Überraschungserfolg im Bund anknüpfen. Dort hatte die Linke vor einer Woche 8,8 Prozent geholt.