Wohnatlas: So sehen die Preisprognosen für Immobilien bis 2035 aus
Frankfurt. Die Leopolds wohnen endlich in ihren eigenen vier Wänden. Vor wenigen Wochen zog das Ehepaar samt Tochter und Dackel in ein neu gebautes Reihenhaus im hessischen Idstein-Wörsdorf ein.
Die Familie hat damit geschafft, worüber gerade wieder deutlich mehr Bundesbürger nachdenken: den Kauf eines Eigenheims. Die Nachfrage nach Immobilienfinanzierungen ist im Frühjahr deutlich gestiegen, berichten die Institute. Doch Käufer müssen heute genauer rechnen als früher.
Die Zeiten sind vorbei, in denen automatisch davon auszugehen war, dass ein Immobilieninvestment in den nächsten Jahren an Wert gewinnt. Umso wichtiger ist für Interessenten, wohin der Markt langfristig steuert. Wo müssen Käufer bald für Eigentumswohnungen mehr zahlen? Und wo weniger?
Antworten darauf gibt eine neue Untersuchung: der Wohnatlas der Postbank, den das Hamburger Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) jedes Jahr für die Bonner erstellt und der zu den umfangreichsten Studien dieser Art in Deutschland zählt. Die aktuelle Kaufpreisschätzung der Experten für den Wohnungsmarkt, die bis ins Jahr 2035 reicht, liegt dem Handelsblatt exklusiv vorab vor. Das sind die wichtigsten Fakten: