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Wetterumschwung30-Grad-Marke erstmals in diesem Jahr geknackt

Erstmals in diesem Jahr ist die 30-Grad-Marke geknackt worden. Hochsommer im Mai? Nur kurz, denn auch die ersten schweren Gewitter sind durchgezogen. Nun kommt deutschlandweit der Wetterumschwung. 03.05.2025 - 14:23 Uhr Artikel anhören
Bootstour vor der Kulisse von Altstadt und Schlossruine: Heidelberg hat bereits im Mai hochsommerliche Temperaturen vermeldet. Foto: dpa

Offenbach. Erstmals in diesem Jahr sind die Temperaturen in Deutschland über die 30-Grad-Marke geklettert: In der Nähe von Heidelberg wurden nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) an der Messstation Waghäusel-Kirrlach am frühen Abend 30,4 Grad Celsius gemessen.

Auch in Ohlsbach im Ortenaukreis in Baden-Württemberg kletterten die Werte auf 30,1 Grad Celsius. „Das waren heute die beiden Stationen mit Werten über 30 Grad“, sagte DWD-Meteorologe Josef Kantuzer. Die Werte seien jedoch vorläufig und könnten eventuell noch korrigiert werden.

Bundesweit kommt nun aber der Wetterumschwung: Die laue Sommerluft wurde im Norden bereits am Nachmittag von Gewittern und einem Temperatursturz abgelöst. Am Samstag setzt sich der Wetterwechsel dann auch in Richtung Süddeutschland fort, hieß es vom DWD.

„Vor allem im südlichen Niedersachsen gab es heute schon Gewitter und schwere Sturmböen, aber für den Rest des Tages ist nun nichts mehr zu erwarten“, sagte der Meteorologe. Die Gewitterzellen hätten sich abgeschwächt. Am Samstag werde es auch in der Mitte Deutschland Regen geben, von Sonntag an werde es dann bundesweit wieder kühler werden.

Der Samstag starte in Baden-Württemberg schon mit Regen, ansonsten ist es zunächst noch trocken. Während es am Samstag im Süden nochmals richtig warm wird mit Temperaturen zwischen 23 und 27 Grad, wird es in der Nordhälfte schon spürbar kühler – mehr als 14 bis 22 Grad sind dort nicht mehr drin.

Starke Gewitter mit Hagel und Sturmböen möglich

Erneut kommt es im Übergangsbereich zu Gewittern, etwa in einem Streifen von der Eifel über Hessen und Thüringen bis nach Sachsen. Dort können sich im Tagesverlauf zum Teil auch starke Gewitter samt Starkregen, Hagel und Sturmböen entwickeln.

Blitz über Frankfurt: In einem Streifen von der Eifel über Hessen und Thüringen bis nach Sachsen können sich starke Gewitter entwickeln. Foto: IMAGO/Jan Eifert
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In der Nacht zum Sonntag verlagert sich die Gewitterzone langsam südwärts, dabei nimmt die Unwettergefahr deutlich ab. Der Sonntag wird dann ziemlich unbeständig mit schauerartigen und teils gewittrigen Regenfällen.

Auch die Nächte werden wieder frischer. Meist sinken die Temperaturen in den einstelligen Bereich. „Bei längerem Aufklaren kann die Temperatur auch nahe null Grad absinken, und es muss gebietsweise mit Frost in Bodennähe gerechnet werden. Empfindliche Pflanzen sollten daher geschützt werden.“

dpa
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