Bayer: Aktie springt nach oben – Dax-Konzern rettet mehr Gewinn als erwartet
Frankfurt. Bayers Agrarsparte wird für den Konzern zunehmend zum Problem. Im ersten Quartal sank der operative Gewinn (Ebitda) insgesamt um 7,4 Prozent auf 4,09 Milliarden Euro. In der Agrarsparte lag der operative Gewinn sogar über zehn Prozent unter dem Vorjahr, hier sank auch der Umsatz um 3,3 Prozent.
Der Konzernumsatz lag mit 13,7 Milliarden Euro auf Vorjahresniveau. Seine Jahresziele bekräftigte Bayer. Für 2025 rechnet der Vorstand mit einem Rückgang des bereinigten operativen Gewinns auf 9,3 bis 9,8 Milliarden Euro. Im Vorjahr waren es 10,1 Milliarden Euro.
Der Gewinnrückgang fiel aber weniger stark aus als vorab befürchtet, und auch in der Pharmasparte läuft es besser als gedacht. Die Bayer-Aktien reagierten daher im frühen Handel mit deutlichen Gewinnen und legten im Vormittagshandel zwischenzeitlich um rund elf Prozent auf 26,80 Euro zu.
Analysten der Deutschen Bank bewerten es als ermutigend, dass Bayer die Erwartungen übertroffen und die Prognose bestätigt hat. Gleichzeitig verweisen sie darauf, dass die Fundamentaldaten weiterhin schwach seien, „mit deutlichen Gewinnrückgängen und anhaltend hohen rechtlichen Risiken“.