Asien Märkte: Asiatische Börsen tendieren fester – Anleger hoffen auf Handelsabkommen
US-Finanzminister Scott Bessent und der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer sollen in Genf den chinesischen Vizeministerpräsidenten He Lifeng treffen. Zudem hatte die chinesische Zentralbank am Mittwoch eine Reihe von Maßnahmen zur Lockerung ihres geldpolitischen Kurses beschlossen. Die Äußerungen des US-Präsidenten Donald Trump am Mittwoch verunsicherten die Anleger wiederum. Trump hatte angedeutet, dass Peking die bevorstehenden Handelsgespräche auf hoher Ebene initiiert habe. Er erklärte, er sei nicht bereit, die US-Zölle auf chinesische Waren zu senken, um Peking an den Verhandlungstisch zu bringen. „Der Rest der Woche wird wahrscheinlich von vorsichtigen, wenn nicht sogar leicht optimistischen Anlegern geprägt sein, die die Handelsgespräche zwischen den USA und China abwarten“, sagte Kyle Rodda, Senior Analyst bei Capital.com.
- Die Börse Shanghai gewann am frühen Morgen 0,1 Prozent auf 3.347 Zähler.
- Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stieg um 0,4 Prozent auf 3.845 Punkte.
- In Tokio legte der 225 Werte umfassende Nikkei-Index um 0,2 Prozent auf 36.863 Punkte zu.
- Der breiter gefasste Topix notierte 0,2 Prozent niedriger bei 2.691 Zählern.
Die Aktie des japanischen Herstellers von Chip-Testgeräten Advantest stieg um 2,82 Prozent und der Hersteller von Chip-Fertigungsanlagen Tokyo Electron legte um 1,32 Prozent zu. NTT Data wurde aufgrund einer Flut von Kaufaufträgen nicht gehandelt. Die Zeitung Nikkei hatte berichtet, der Telekommunikationsriese plane ein Übernahmeangebot im Wert von bis zu 3 Billionen Yen (20,88 Milliarden US-Dollar) für die restlichen Anteile an NTT Data.