GesundheitsID: Wie ich eine digitale Identität für das Gesundheitswesen suchte
München. Gehören Sie zu den wenigen Menschen in Deutschland, die bereits eine GesundheitsID haben? Ich nicht. Ich habe versucht, mir diese digitale Identität für das Gesundheitswesen zu besorgen. Der Weg war abenteuerlich, ich habe ihn für Sie aufgeschrieben.
Wozu soll die GesundheitsID überhaupt dienen? Man kann sich im digitalen Gesundheitswesen identifizieren, beispielsweise, um bestimmte Dienste zu nutzen. Meine Krankenkasse zum Beispiel verspricht den Zugang zu einem Messenger, um mit Angestellten der Krankenkasse zu chatten, und ein eigenes Postfach in der App.
Künftig soll ich die ID auch bei meiner Ärztin in der Praxis nutzen können: Anstatt am Empfang meine Plastikkarte in ein Gerät zu stecken, soll einmal der sechsstellige Zahlencode ausreichen, den die Versicherten übrigens selbst festlegen. Das klingt doch praktisch!
Die GesundheitsID für die App der Krankenkasse
Zunächst möchte ich gestehen: Wovon ich Ihnen berichte, ist bereits mein zweiter Versuch. Bereits vor einem Jahr bin ich ein erstes Mal gescheitert, auf meiner Wohnzimmercouch.
In der App meiner Krankenkasse war mir aufgefallen, dass ich lediglich die „Basic“-Funktion nutzen konnte, nicht die – so pries es mir das Handy an – vorteilhaftere „Smart“-Funktion.